Status

Das Musée d'Orsay ist ein nationales Museum des Kulturministeriums.

Seit dem 1. Januar 2004 ist das Musée d'Orsay eine öffentliche Verwaltungseinrichtung. Diese umfasst das Musée d'Orsay, das Musée de l'Orangerie und das Musée Hébert.

Bis 2004 war das Musée d'Orsay eine nationale Einrichtung. Durch das Dekret vom 26. Dezember 2003 wurde es zu einer öffentlichen Verwaltungseinrichtung, die dem Kulturminister untersteht.

Sie verfügt über einen Verwaltungsrat, dem der Präsident der öffentlichen Einrichtung vorsitzt. Der Verwaltungsrat bestimmt die wissenschaftliche und die kulturelle Politik der Einrichtung, die Programmgestaltung der Ausstellungen und der anderen kulturellen Aktivitäten. Er verabschiedet das Budget, berät die Preispolitik und bestimmt insbesondere die allgemeinen Beschäftigungsbedingungen der Angestellten im öffentlichen Dienst.

Der wissenschaftliche Beirat berät die Kulturpolitik der Einrichtung, bevor diese dem Verwaltungsrat unterbreitet wird, sowie über Projekte für Ankäufe, Leihgaben oder Dauerleihgaben.

Die Kommission für den Ankauf der öffentlichen Einrichtung des Musée d'Orsay prüft die allgemeine Ausrichtung der Ankaufpolitik und berät autonom darüber, welche Werke in Sammlungen aufgenommen werden, sofern deren Preis innerhalb des durch das Ministerium vorgegebenen Rahmens liegt. Liegt er darüber, muss der „Conseil artistique“ der nationalen Museen konsultiert werden. Die öffentliche Einrichtung stellt mindestens 16 % des Eintrittspreises für die ständigen Sammlungen und für den Ankauf von Werken bereit.

Das Musée d'Orsay hat etwa 700 Mitarbeiter.

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