Das Museum verändert sich

Die Säle eines großen Museums unterliegen regelmäßig Veränderungen: Neue Hängungen, die jüngsten Neuzugänge, Leihgaben kehren zurück, Restaurierungen, neue Assoziationen, Leihgaben… die Präsentation der Sammlungen wird ständig mehr oder weniger neu gestaltet. Auf dieser Seite erhalten Sie regelmäßig Informationen zu den wesentlichen Veränderungen der Galerien des Musée d’Orsay.

Die Malerei im Salon de Paris

Henri GervexSchiedsgericht© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / DR
Galerie Seine
Der Salon de Paris (dt. Pariser Salon) wurde 1699 initiiert und ist in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Mittelpunkt des Kunstbetriebs und ein wesentliches gesellschaftliches Ereignis, das es den Künstlern ermöglicht, sich einen Namen zu machen. Eine Sitzung der Jury für Malerei von Gervex zeigt die Bedeutung dieses Ereignisses und die Reaktionen der preisverleihenden Jurymitglieder oder der Pressekritiker. Die Sammlungen des Musée d'Orsay spiegeln den offiziellen Kunstgeschmack wider dank zahlreicher Gemälde, die vom Staat nach dem Salon für das Musée du Luxembourg erworben wurden, das der damaligen zeitgenössischen Kunst gewidmet war.

Der Salon galt lange als Aushängeschild des Akademismus – in Wirklichkeit ermöglichte er jedoch die Gegenüberstellung verschiedener experimenteller Kunstrichtungen. Die Künstler übernehmen Themen aus der Antike oder der Bibel und erneuern die traditionellen Formen durch Stil und Komposition, wie z.B. Elie Delaunay, während andere sich an literarischen Thematiken oder prägenden staatsgeschichtlichen Ereignissen inspirieren, wie Jean-Paul Laurens. Diese Gemälde bringen die Innovationen der Avantgarde-Strömungen zum Ausdruck und kündigen durch ihre szenische Darstellung bereits das Kino im Jahrhundert danach an.

"Traum vom Glück", Dominique Papety

Leihgabe des Musée Antoine Vivenel, Compiègne : Traum vom Glück von Dominique Papety, Raum 7


Musée d'Orsay, salle 7© Musée d'Orsay / Sophie Boegly
Dominique Papety, der zuerst bei Augustin Aubert in Marseille und später bei Léon Cogniet in Paris in die Lehre ging, erhielt 1836 den Grand Prix der Malerei, was ihm die Gelegenheit gab, seine Ausbildung fünf Jahre lang an der Académie de France in Rom unter der Leitung von Jean Auguste Dominique Ingres fortzusetzen.

Traum vom Glück ist das Meisterwerk des Marseiller Künstlers Papety. Das Gemälde wurde durch die progressive, utopische Theorie des Philosophen Charles Fourier inspiriert, es präsentiert eine ideale, friedliche und glückliche Gesellschaft.
Die halb nackten Figuren links symbolisieren Liebe (das Wort wurde in den Baumstamm graviert) und Sinnenfreude, die Trinkenden stoßen auf die Harmonie an, ein Mädchen flicht Blumengirlanden als Haarschmuck und ein Dichter sinnt über die Verse von Horatius nach („mehr als dreimal beglückt sind die, welche ein festeres Band verknüpft, welche Amor, von keinem Zwiste, durch keinen Unmut verscheuchet, erst am letzten Tag trennt“, Odes, I, 13).

Rechts stellt Papety die spirituelle Welt dar. Man sieht junge Leute beim Lesen des Textes „Unité universelle“. Die Figuren im Zentrum verkörpern die Mutterliebe, die Kindheit und die Arbeit (die Spinnerin, die Heuballen im Hintergrund).
Sie alle werden durch die göttlichen Klänge der Harfe vereint. Dieses ehrgeizige Gemälde, zu dem es zahlreiche Studien und Skizzen gibt (die Ölstudien werden im Musée Antoine Vivenel und die Aquarelle im Musée Fabre in Montpellier aufbewahrt), schöpft paradoxerweise aus den Quellen der Kunst der Vergangenheit (griechische Klassik, Tizian, Poussin, Ingres), um eine Vorstellung vom zukünftigen Glück zu vermitteln.

Das auf dem Salon von 1843 präsentierte Gemälde löste heftige Diskussionen aus. Der Kunstkritiker Désiré Laverdant, der für Fouriers Ideen bezüglich der sozialen Rolle der Kunst sehr empfänglich war, war des Lobes voll. Papety hält sich an die Funktion, die er den Künstlern zuweist: „Mittel zur Lösung des Problems des menschlichen Elends“ aufzeigen, „glücklichere Horizonte“ eröffnen und „herrliche Bilder des Goldenen Zeitalters, auf das wir zuschreiten“ darstellen.
Andere Autoren, auf die die Komplexität der allegorischen Sprache und der philosophischen Ansprüche befremdend wirken, spötteln über seine Arbeit „eine Fourier-Karikatur, die so hässlich ist, dass man Angst bekommt“ (P. de Saint-Victor).

Traum vom Glück wurde nicht vom Staat sondern von Antoine Vivenel, einem wohlhabenden Bauunternehmer und überzeugten Anhänger Fouriers erworben. Er vermachte seine Sammlung 1843 der Stadt Compiègne zur Gründung eines enzyklopädischen Museums, das zur Bildung der Gesellschaft dienen sollte.
Das Gemälde von Papety, das zunächst im Rathaus präsentiert wurde, wurde seit 1939 nicht mehr ausgestellt. Es war im Forschungs- und Restaurierungszentrum der französischen Museen restauriert worden und in der Folge wurde es vom Musée Antoine Vivenel und von der Stadt Compiègne dem Musée d’Orsay für fünf Jahre zur Verfügung gestellt.

Luxembourg-Säle

Musée d'Orsay - Salle 1© Musée d'Orsay / Sophie Boegly
Die ersten Säle des Besichtigungsrundgangs, die erst kürzlich renoviert wurden, heißen nun "Luxembourg-Säle" - in Erinnerung an ein Museum, das im 19. Jahrhundert eine zentrale Rolle im französischen Kunstbetrieb spielte: das "Musée des artistes vivants" im Palais und der Orangerie du Luxembourg in Paris.

Ab 1818 und bis zur Schaffung eines Museums für Moderne Kunst im Palais de Tokyo 1937 hatte diese Institution den Zweck, einen Teil der Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen, die der Staat lebenden oder mehr als 10 Jahre verstorbenen Künstlern abkaufte, staatlich bestellte Kunst sowie die Schenkungen von Privatpersonen aufzubewahren.
Es handelte sich um das größte Museum für moderne Kunst der Welt: die öffentliche Meinungen erkannte ihm eine Vorreiterrolle zu und die Ehre, seine Werke hier auszustellen, war der Traum zahlreicher Künstler, die zunächst ausschließlich aus Frankreich stammten. Anschließend nahm das Museum ab 1860 nach und nach die Werke ausländischer Künstler auf. In der Tat hegte ein Künstler nach seiner Aufnahme im Musée du Luxembourg die Hoffnung, dass seine Werke eines Tages im prestigeträchtigen Musée du Louvre - dem Pantheon der Künstler - Einzug halten würden.

Musée d'Orsay - Salle 4© Musée d'Orsay / Sophie Boegly
Auch wenn einigen Reformern der Malkunst wie Delacroix, Rodin, Ingres oder auch Gustave Moreau dieses Privileg relativ früh innerhalb ihrer Laufbahn zuteilwurde, so wagte die öffentliche Verwaltung nicht, alle avantgardistischen Strömungen ihrer Zeit auszustellen: Künstlern wie Courbet, Millet, Manet, Lautrec oder Van Gogh blieb die Aufnahme ihrer Werke in die Sammlungen des Musée du Luxembourg zeitlebens verwehrt.
Ab den 1870er Jahren wurden die Kritiken immer lauter. Dem Museum wurde vorgeworfen, originellen Talenten ablehnend gegenüber zu stehen und sich hinter einer offiziellen akademischen Kunst zu verbarrikadieren. Gauguin, der ebenfalls ausgeschlossen war, verachtete das Musée du Luxembourg als ein "riesiges Gefängnis, ein vorgeschriebenes Bordell".

Man sollte allerdings nicht den Einfluss aufgeklärter Museumsleiter wie Philippe de Chennevières oder Léonce Bénédite außer Acht lassen, sowie die Initiative wichtiger Spender wie Gustave Caillebotte, Isaac de Camondo, Etienne Moreau-Nélaton und Alfred Chauchard, die diese Mängel gezielt ausgleichen konnten und Maler wie Barbizon, Manet und die Impressionisten in die staatlichen Sammlungen einführten. Die derzeitige Sammlung des Musée d'Orsay ist das Erbe dieser Geschichte.

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Thamar von Alexandre Cabanel


Alexandre Cabanel, ein akademischer Maler, der im Zweiten Kaiserreich große Triumphe feierte, wandte sich dem Beispiel Henri Regnaults folgend um 1870 der orientalistisch inspirierten Romantik zu.
Die Szene ist einer Episode aus dem Alten Testament entnommen, wo sich die Kinder des Königs David gegenseitig zerfleischen: Thamar wurde von ihrem Bruder Amnon vergewaltigt und flüchtet zu ihrem anderen Bruder Absalom, der Rache schwört. Die theatralische Geste des grimmigen Absalom bildet einen Kontrast zu Thamars Sinnlichkeit, sie verweist auf das Universum von Byron; die im Überfluss vorhandenen glänzenden Stoffe und Kleinode erinnern an Delacroix, dessen Frauen aus Algier (1834, Louvre) durch die schwarze Dienerin im Halbschatten rechts aufgegriffen wird.

Das Gemälde wurde auf dem Salon von 1875 vom Staat für das Musée des artistes vivants [Museum lebender Künstler] im Palais du Luxembourg erworben und war seit 1927 im Musée des Beaux-Arts Jules-Chéret in Nizza ausgelagert. Es wurde 2012 restauriert und ist von nun an im Musée d’Orsay ausgestellt.

Alexandre CabanelThamar© Musée d'Orsay / Sophie Boegly

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Glasmalereien von Gauguin


Paul GauguinTahitianerin in einer Landschaft© RMN-Grand Palais (musée d'Orsay) / Daniel Arnaudet
Seit seiner Eröffnung im Jahr 1986 war es dem Musée d'Orsay bisher nicht möglich gewesen, zwei Werke von Gauguin, die zu seinen Sammlungen gehören, auszustellen. Es handelt sich um zwei Glasmalereien, die aufgrund ihres Erhaltungszustands und in Ermangelung angemessener Ausstellungsflächen nicht präsentiert werden konnten. Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten kann der Besucher die Werke nun endlich in eigens angefertigten Schaukästen bewundern.

Florale und pflanzliche Motive und Tahitianerin in einer Landschaft entstanden 1893, als sich Gauguin nach seinem ersten Polynesienaufenthalt in Paris niederließ. Er setzte seine dekorativen Recherchen fort, die er gegen Ende 1880 mit der Bemalung der Fenster der Pension von Marie Henry in Le Pouldu und 1892mit den Fenstern eines Hauses auf Tahiti eingeleitet hatte.
Paul GauguinFlorale und pflanzliche Motive© RMN-Grand Palais (musée d'Orsay) / Daniel Arnaudet

Vermutlich wollte er mit diesen beiden Landschaften, die er in Paris auf die Glastüren seines Ateliers in der Rue Vercingétorix malte, seiner Umgebung eine exotische Note verleihen. Als der Künstler 1895 zu seiner letzten Reise aufbricht, werden die Fenster vor Ort bleiben und erst 1905 eingelagert. Ihre letzte Eigentümerin, die Witwe des amerikanischen Malers Harold English, wird sie 1958 den französischen Museen schenken.

Die Präsentation dieser Werke ist ein großer Augenblick, denn die Arbeiten, die zum ersten Mal das Depot verlassen, zeugen von dem zentralen Anliegen des Künstlers. In einem Brief an seinen Freund Daniel de Monfreid schreibt Gauguin: „die einfache Glasmalerei, die sich durch ihre Vielfalt an Farben und Formen auszeichnet, ist immer noch am schönsten”.

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Ein Schaukasten ist dem „Stile Liberty” gewidmet


Carlo BugattiPsyche© Musée d'Orsay / Sophie Boegly
Der große Schaukasten am Eingang von Saal 65 auf der mittleren Ebene des Museums ist dem italienischen Jugendstil, „Stile Liberty”, gewidmet. Er präsentiert ein einzigartiges Werkensemble, das jüngst durch einige herausragende Stücke ergänzt wurde.

Die italienische angewandte Kunst blickt zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf eine große künstlerische und handwerkliche Tradition zurück. Sie ist Ausdruck des Fortschritts der erst kurz zuvor vereinten Nation. Der italienische Jugendstil, der „Stile Liberty” oder „Stile florale” heißt, erreicht 1902 auf der Weltausstellung für angewandte Kunst in Turin internationale Anerkennung: berühmte Möbeldesigner wie Eugenio Quarti, Ernesto Basile, Carlo Zen und Carlo Bugatti präsentieren ihre Werke.
Ihre Vorliebe für geschwungene, der Natur nachempfundene Linien, die sich bisweilen durch ihre Exotik auszeichnen, zeigen Parallelen zu den Tendenzen, die in jener Epoche in ganz Europa verbreitet sind. Ein herausragendes Beispiel für diese Kunst ist Carlo Bugattis Stuhl, den er für einen der von ihm ausgestatteten Räume entworfen hatte und der in Turin ausgestellt wurde. Dieser „Spiel- und Konversastionsraum” ist die Nachbildung eines Schneckenhauses in Menschengröße, der deswegen den Namen „camera a chiocciola" („Schneckenzimmer”) erhielt. Andere italienische Designer suchen nach neuartigen, originellen Ausdrucksformen. Das Arbeitszimmer für die Villa von Federico Tesio in Dormelletto (Novara) am Lago Maggiore, wo Letzterer sein Gestüt für Vollblüter ansiedelt, ist einzigartig in der Geschichte des italienischen Stile Liberty.

Vittorio ZecchinTausend und eine Nacht, Ausschnitt© DR © Musée d'Orsay / Sophie Boegly
Auch das Gemälde Tausend und eine Nacht des venezianischen Künstlers Vittorio Zecchin zählt zu den bedeutendsten Arbeiten der italienischen dekorativen Malerei zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Es gehört zu dem elfteiligen Bilderzyklus, der 1914 für den Speisesaal des Hotels Terminus in Venedig geschaffen wurde.
Der prunkvolle Zug von Prinzessinnen und Kriegern, die Aladins Gattin huldigen, zeichnet sich durch seine prächtige Farbgebung aus, die durch die Verwendung von goldenen Pünktchen noch unterstrichen wird. Der Einfluss von Klimt ist zwar offensichtlich, doch Vittorio Zecchins Kunst geht auf die venezianische Tradition, die Werke Vivarinis, die Mosaike und Glasfenster der Lagunenstadt zurück.

Schaukasten „Stile Liberty"© Musée d'Orsay / Sophie Boegly

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Noch Immer...

Neuzugänge: Von Stuck, Ranson

Die Hängung in der neuen symbolistischen Galerie im Erdgeschoss präsentiert die beiden jüngsten Neuerwerbungen: Die Vertreibung aus dem Paradies des deutschen Malers Franz von Stuck (1863-1923) und Hexe mit schwarzer Katze von Paul Ranson (1861-1909).
Stucks Gemälde, auf dem die menschlichen Emotionen ganz besonders zum Tragen kommen, stellt die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Garten Eden dar. Die moralische Dimension des Bildes ist charakteristisch für die symbolistische Kunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Doch es markiert auch den Übergang zur zeitgenössischen Kunst, denn Vassily Kandinsky, ein Schüler Stucks zu Beginn des 20. Jahrhunderts, dient es als Inspirationsquelle für seine Studie für Improvisation 8 (1909), die eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Abstraktion darstellt.

Von 1891 bis zu seinem Lebensende führt Paul Ranson eine Reihe von esoterischen Werken aus, in denen immer wieder die Figur der Hexe auftaucht. Diese Hexe mit schwarzer Katze, die von kabbalistischen Symbolen und Schattenspielen umgeben ist, mutet äußerst geheimnisvoll an. Man fragt sich, ob die sie umgebenden Formen ihre unheilvollen Kräfte veranschaulichen oder ob sie von Alpträumen heimgesucht wird. Die Komposition entspricht den ästhetischen Prinzipien der Nabis – Arabesken, scharfe Konturierung, synthetische Farbflächen – und verweist auf die Vorliebe dieser Maler für dekorative Formen.

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Ein Historiengemälde: Der Prévôt des marchands Etienne Marcel und der Dauphin Karl

Ein Teil der Galerie Seine im Erdgeschoss des Musée d’Orsay ist den von Erfolg gekrönten Gemälden des Salons gewidmet, der einmal im Jahr von der Académie des Beaux-arts organisiert wurde. Für seine Einsendung an den Salon von 1879 wählt Lucien Mélingue eine Episode der politischen Konflikte, die Frankreich während des Hundertjährigen Krieges (1337-1453) in Aufruhr versetzten.
Am 22. Februar 1358 stürmte Etienne Marcel, der Prévôt des marchands de Paris, gefolgt von 3000 Mann den Palais de la Cité, um die Interessen der Kaufleute der Bürgerschaft wahrzunehmen. Vor den Augen des Dauphin (1338-1380), des zukünftigen Königs Karl V., der nach der Gefangennahme von König Johann II. dem Guten durch die Engländer (1356) die Regierungsgeschäfte übernommen hatte, erschlugen sie die Marschälle der Champagne und der Normandie. Mélingue stellt den Augenblick dar, als Etienne Marcel das Leben des Thronfolgers rettet, indem er symbolisch ihre beiden Mützen austauscht. Der Dauphin trägt nun die Farben der Stadt Paris – Rot und Blau -, während der Prévôt als Garant der königlichen Macht die Lilie zur Schau trägt.

Das Gemälde wurde vom Staat erworben und zunächst im Musée du Luxembourg, dann im Louvre und in der Folge viele Jahre im Musée de Beaune präsentiert. Dieses Historiengemälde, das im 19. Jahrhundert großen Anklang beim Publikum gefunden hatte, ist nun in den Sammlungen des Musée d’Orsay zu sehen.

 

Lucien MélingueDer Prévôt des marchands Etienne Marcel und der Dauphin Karl© RMN-GP (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski

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