Die Architektur

Vue intérieure de la nef en travaux© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Jim Purcell
„Der Bahnhof ist wunderschön, er sieht aus wie ein Kunstpalast...“ schrieb der Maler Edouard Detaille 1900. Sechsundachtzig Jahre später bestätigt sich seine Vorhersage.

Die Umstrukturierung des Bahnhofs in ein Museum wurde von dem Architektenteam ACT, Bardon, Colboc und Philippon, durchgeführt. Ihr Projekt, das unter sechs Vorschlägen 1979 ausgewählt worden war, musste die Architektur von Victor Laloux erhalten und dem neuen Zweck unterordnen. Das Hauptschiff diente als Hauptallee des Museumsparcours und die Metallveranda als Haupteingang.

La salle du restaurant en travaux© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Jim Purcell
Der Museumsbesuch verläuft auf drei Ebenen: im Erdgeschoss gehen beidseitig vom Hauptgang die Räume ab. Die Terrassen im Zwischengeschoss überragen die Allee und führen in die Ausstellungsräume. Das Obergeschoss wurde über der Vorhalle angelegt, die längs des Bahngleises verläuft und sich bis in den höchsten Teil des Hotels in der Rue de Bellechasse fortsetzt.

Von den drei Ausstellungsebenen sind verschiedene Räumlichkeiten erreichbar: der Pavillon Amont (stromaufwärts liegende Pavillon), die Verglasungen des Tympanons im Westen des Bahnhofs, das Museumsrestaurant (im ehemaligen Speisesaal des Hotels), das Café des Hauteurs, die Buchhandlung, das Auditorium.

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