Félix Duban
Hôtel Galliera

Projekt für die Innenausstattung eines Musikzimmers, Paris Stadthaus Galliera
Félix Duban (1797-1870)
Projekt für die Innenausstattung eines Musikzimmers, Paris Stadthaus Galliera
1853
Bleigriffel, Aquarell, Gouache und heller Farbauftrag mit Gold
H. 37,5; B. 54 cm
© Musée d'Orsay, dist. RMN-Grand Palais / Patrice Schmidt


Hôtel Galliera, Projekt für eine Decke
Hôtel Galliera, Entwürfe für die Dekoration des Vestibüls, des Speisezimmers und des großen Salons, Aufrisse und Details der Kamine und der Umrahmungen der Spiegel
Hôtel Galliera, Entwurf für die Gestaltung eines Musikzimmers und Entwurf für eine Decke, erste Version
Hôtel Galliera, Entwurf für die Gestaltung eines Musikzimmers und Entwurf für eine Decke, zweite Version
Hôtel Galliera, Entwürfe für die Decken der Räume im Erdgeschoss

Hôtel Galliera, projet de décoration pour un salon de musique [Hôtel Galliera, Entwurf für die Gestaltung eines Musikzimmers]


Félix Durban wird rund zehn Jahre lang mit der Restaurierung des Hôtel Galliera, des aktuellen Hôtel Matignon, beschäftigt sein. Dieses Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, das durch seine herausragende Architektur und seinen Dekor besticht, wird 1852 von Raphaël Ferrari, dem Herzog von Galliera (1803-1876), erworben.

Galliera vertraut die Arbeiten zuerst Guillaume-Abel Blouet (1795-1853) an, nach dessen Tod wird Durban den Auftrag zu Ende führen. Der Architekt hatte sich schon durch die Restaurierung von Interieurs aus dem 18. Jahrhundert – Dampierre und Hôtel de Mole – ausgezeichnet. Galliera bittet Duban den gesamten Dekor zu erneuern: die Decken, Modernisierung des Speisesaals, des rosa Salons und des Vestibüls, Gestaltung eines Musikzimmers. Für letzteren wählt der Architekt einen neugriechischen Dekor, die kräftigen Farben der kahlen Wände kontrastieren mit den blassen Farben der reich verzierten Friese.

Fünf andere Zeichnungen, die gleichfalls im Musée d'Orsay aufbewahrt werden, vermitteln uns einen vollständigen Überblick über Dubans Projekt. Sie umfassen insbesondere den Dekor für das Vestibül, den Speisesaal oder einen Salon und zahlreiche Decken. Dieses Ensemble ist neben einigen Fotografien von Atget, die im Musée Carnavalet aufbewahrt werden, eines der wenigen Zeugnisse für die Arbeit des Architekten im Hôtel Galliera.




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