Charles Nègre
Renommee auf Pegasus reitend

"Renommee auf Pegasus reitend", Skulptur von Antoine Coysevox, Place de la Concorde, in Paris
Charles Nègre (1820-1880)
"Renommee auf Pegasus reitend", Skulptur von Antoine Coysevox, Place de la Concorde, in Paris
1859
Albuminabzug von auf Karton aufgezogenem Glasnegativ
H. 44,5; B. 35,4 cm
© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Christian Jean

"La Renommée chevauchant Pégase", sculpture d'Antoine Coysevox, place de la Concorde, à Paris [„Renommee auf Pegasus reitend“, Skulptur von Antoine Coysevox, Place de la Concorde in Paris]


„Gutenberg schenkte der Menschheit die Möglichkeit, das Gedankengut abzudrucken; heute, Majestät, können Sie mittels der Heliografie die äußere Form abdrucken. Mit Hilfe der Heliografie können Kunstwerke aller Gattungen vervielfältigt, veröffentlicht, popularisiert werden“. ("Mémoire à l'Empereur sur l'héliogravure" („Bericht an den Kaiser über die Heliogravüre“, von Ch. Nègre – 7. Juni 1858)
In diesem Bericht unterbreitet Charles Nègre dem Kaiser ein Projekt zur Veröffentlichung einer Kunstgeschichte der Menschheit in Bildern, die mittel der von ihm entwickelten Heliogravüre illustriert werden sollte. Das Projekt wird nicht realisiert, ebensowenig wie die Publikation über Paris und seine Geschichte, das dem Präfekten von Paris im August desselben Jahres vorgelegt wird.
Zur Unterstützung gibt M. de Mercey, der Leiter der Abteilung der Schönen Künste, bei dem Fotografen eine Monografie über die Statuen der Tuileries in Auftrag. Nègre beginnt im Juni 1859 mit der Arbeit und realisiert dreißig Fotografien, die er der Leitung der Schönen Künste zur Genehmigung vorlegt. Er wird indes erneut enttäuscht, denn M. de Mercey wird krank – er stirbt 1860 – und sein Nachfolger gibt das Projekt auf.

Renommee auf Pegasus reitend ist eines der Werke, das in dieser Monografie aufgeführt werden sollte. Sie und ihr Gegenstück Merkur auf Pegasus reitend wurden 1702 von Antoine Coysevox für die Tränke von Marly ausgeführt. Die beiden Skulpturengruppen wurden 1719 an den Eingang des Tuileries Gartens gestellt.




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