Alexis Gouin (attribué à)
Porträt von Alexandre Dumas

Porträt von Alexandre Dumas
Alexis Gouin (zugeschrieben)
Porträt von Alexandre Dumas
Um 1851
Stereoskopische Daguerreotypie mit Gold-und Farbhöhungen
H. 67; B.1,25 cm
© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski

Portrait d'Alexandre Dumas [Porträt von Alexandre Dumas]


Alexis Gouin, Schüler der Maler Girodet und Jean-Baptiste Regnault beginnt als Miniaturist und wendet sich dann ganz natürlich ab 1847 dem Daguerreotypie-Porträt zu. 1851 erhält er in London bei der Weltausstellung eine Auszeichnung für seine gefärbten Daguerreotypien. Er übernimmt bald das stereoskopische Daguerreotypieverfahren, das den Eindruck eines Reliefs erweckt, wenn man die Aufnahme durch eine spezielle Brille betrachtet und welches eben bei dieser Ausstellung Furore macht.
Dieses Porträt ist die erste Aufnahme von Alexandre Dumas, dem Autor der Drei Musketiere (1844) und des Grafen von Monte-Christo (1844-45). Er erscheint darauf jung und guter Dinge, urwüchsig und sinnlich. Es kann mit einiger Sicherheit Gouin zugeschrieben werden, denn dieser hat mit der gleichen Technik Porträts von dem Bildhauer James Pradier und seiner Schwester Louise angefertigt. Beide waren enge Freunde Dumas und Flauberts.




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