Frederick Evans
Der Illustrator Aubrey Beardsley

Der Illustrator Aubrey Beardsley im Profil, das Kinn in die Hände gestützt
Frédérick Evans (1853-1943)
Der Illustrator Aubrey Beardsley im Profil, das Kinn in die Hände gestützt
1895
Platinabzug
H. 15; B. 10 cm
© DR - RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Christian Jean

L'illustrateur Aubrey Beardsley de profil, le menton dans les mains [Der Illustrator Aubrey Beardsley im Profil, das Kinn in die Hände gestützt]


Frederick Evans, ein Freund des Schriftstellers George Bernard Shaw, arbeitet als Buchhändler in London, als er beginnt, Muscheln unter dem Mikroskop zu fotografieren. Er ist von der dekorativen Wirkung fasziniert. Kurz darauf schließt er sich der Gruppe Linked Ring, dem englischen Zweig der piktorialistischen Bewegung, an und nimmt Kontakt mit Alfred Stieglitz auf. Letzterer veröffentlicht 1903 sechs seiner Innenansichten von Kathedralen in der vierten Nummer seiner Zeitschrift Camera Work en 1903.

Aubrey Beardsley, ein anderer Freund von Evans, ist Zeichner. Er illustrierte das Theaterstück Salomé (1894) von Oscar Wilde, mit dem er freundschaftlich verbunden war. Evans bringt Beardsley in Verbindung mit dem Verleger Dent, der für Le Morte d’Arthur von Thomas Malory einen Illustrator sucht. Beardsley fertigt fünfhundert Zeichnungen für das Werk an.

Das Musée d'Orsay besitzt zwei Porträts Aubrey Beardsleys von Frederick Evans. Sie entstanden im Jahr 1895, drei Jahre vor dem Tod des Modells, das im Alter von 25 Jahren an Tuberkulose starb.




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