Paul Cézanne
Badende

Badende
Paul Cézanne (1839-1906)
Badende
Um 1890
Öl auf Leinwand
H. 60; B. 82 cm
© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski

Baigneurs [Badende]


Von 1870 bis zu seinem Lebensende stellte Cézanne zahlreiche Bilder mit dem Motiv der Badenden dar. Sein Ziel ist es, den Menschen in der Landschaft aufgehen zu lassen.

Er verbindet alle Elemente in einer Art gemeinsamen Architektur, kein Element ist dem anderen überlegen. Im Gegensatz zu Renoir misst Cézanne nicht dem Fleisch sondern den Körpern, die den Raum gliedern, die größte Bedeutung bei. Der Impressionismus klingt einzig in den glatten, zart schillernden Wolken an.

„[Er] ging zu einer abstrakten Darstellung der Körper über, sie waren ihm nur Flächen und Volumina“, berichtet Malevitch.
Bei der Darstellung der stehenden männlichen Figur mit Draperie bediente er sich in Anlehnung an eine Zeichnung Signorellis eines Stilelements der Renaissance, die monumentale Anordnung geht auf Poussin zurück. Ihm war daran gelegen, „Museumskunst“ zu schaffen, die der Zeit standhält.




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