Edgar Degas
Billardraum

Billiard Room at Ménil-Hubert
Edgar Degas (1834-1917)
Billiard Room at Ménil-Hubert
1892
Oil on canvas
H. 50.7; W. 65.9 cm
© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski

Salle de billard au Ménil-Hubert [Billardraum in Le Ménil-Hubert]


Schon in den Jahren 1860 begibt sich Degas regelmäßig nach Ménil-Hubert (Orne) in das normannische Landhaus seines Jugendfreundes Paul Valpinçon. Dort porträtiert er die Familienmitglieder und führt Innenansichten wie diesen Billardraum aus.

Am 27. August 1892 lässt Degas seinen Freund den Bildhauer Bartholomé wissen, dass er seine Rückkehr nach Paris nochmals aufschieben muss, da er mit einem neuen Bild beschäftigt ist: „Ich hatte Lust zu malen und habe mich mit Billardräumen beschäftigt. Ich dachte, ich hätte ein bisschen Ahnung von Perspektive und stellte fest, dass dem nicht so war. Ich dachte [sic], sie entstehe durch eine Konstruktion von Senkrechten und Waagrechten und man könne Winkel im Raum allein mit dem guten Willen messen. Ich habe hartnäckig daran gearbeitet“.

Das Gemälde des Musée d'Orsay ist der Entwurf für ein gelungeneres Werk, das sich heute in der Staatsgalerie von Stuttgart befindet. Dies sind einige wenige Werke in denen sich Degas als Maler von Innenräumen betätigte.




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