Claude Monet
Mohnfeld

Mohnfeld
Claude Monet (1840-1926)
Mohnfeld
1873
Öl auf Leinwand
H. 50; B. 65 cm
© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski

Coquelicots [Mohnfeld]


Nach seiner Rückkehr von England lässt sich Monet in Argenteuil nieder, wo er bis 1878 bleiben wird. Es sind sehr fruchtbare Jahre. Er wird von seinem Kunsthändler Paul Durand-Ruel unterstützt und findet in der Gegend, in der er wohnt, die leuchtenden Landschaften, die es ihm ermöglichen, im Freien zu malen.

Er präsentiert Mohnfeld 1874 anlässlich der ersten Ausstellung der Impressionisten im ehemaligen Atelier des Fotografen Nadar. Dieses Gemälde ist heutzutage eines seiner berühmtesten. Es stellt die vibrierende Stimmung eines Spaziergangs durch die Felder im Sommer dar.

Der Maler löst die Konturen auf, die Mohnblumen sind Ausgangspunkt seiner rhythmischen Farbgebung. Die übermäßig großen Flecken im Vordergrund machen deutlich, wie wichtig ihm der visuelle Eindruck ist. Dies ist der entscheidende Schritt zur Abstraktion.
Die beiden Mütter mit Kind im Vorder- und Mittelgrund dienen nur als Vorwand für die schräg durch das Bild verlaufende Linie. Sie unterteilt das Gemälde in zwei verschiedene Farbzonen, in der ersten ist Rot dominierend, in der zweiten ein bläuliches Grün. Bei der jungen Frau mit Sonnenschirm und Kind im Vordergrund handelt es sich gewiss um Camille, die Frau des Künstlers, und ihren Sohn Jean.




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