Claude Monet
Das Becken von Argenteuil

Das Becken von Argenteuil
Claude Monet (1840-1926)
Das Becken von Argenteuil
Um 1872
Öl auf Leinwand
H. 60; B. 80,5 cm
© RMN-Grand Palais (musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski

Le bassin d'Argenteuil [Das Becken von Argenteuil]


Monet lebt von Dezember 1871 bis 1878 in Argenteuil. Während dieser Zeit, stellt er gern seine Staffelei auf dem Land oder im Garten seines Hauses auf. Das Lieblingsmotiv des Malers ist jedoch die Seine mit ihren Booten. Das leuchtende Flimmern dieser Gemälde, die sich durch ihre hellen und klaren Farben auszeichnen, zeugen davon, wie meisterhaft Monet die Fragmentierung beherrscht.
Der linke Bildteil wird von der Promenade d'Argenteuil eingenommen, die durch die Schatten der Bäume rhythmisch gegliedert wird. Im Hintergrund sieht man die Autobrücke und die Brückenhäuschen an den beiden Enden, an denen die Gebühr entrichtet werden musste. Rechts im Vordergrund der Ponton einer Badeanstalt und ein Waschplatz. Der blaue Wolkenhimmel nimmt einen Großteil des Bildes ein. Daniel Wildenstein stellte fest, dass sich Monet bei seinem Motiv einige Freiheiten herausgenommen hat. Er stellt nur fünf der sieben Brückenbögen dar und stockt die Brückenhäuschen auf.
Die Lebendigkeit des Beckens von Argenteuil erinnert an die Strandszenen von Sainte-Adresse oder die Badeszenen von la Grenouillère in Bougival vor 1870. Die Vollkommenheit des Werkes ist augenscheinlich, es leitet eine ganz besonders fruchtbare Serie ein, denn während der Zeit in Argenteuil erreicht der Impressionismus seinen Höhepunkt.




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