Camille Pissarro
Hermitagehügel, Pontoise

Hermitagehügel, Pontoise
Camille Pissarro (1830-1903)
Hermitagehügel, Pontoise
1873
Öl auf Leinwand
H. 61; B. 73 cm
© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski

Coteau de l'Hermitage, Pontoise [Hermitagehügel, Pontoise]


Die Lage von Pontoise auf einem steil abfallenden Ufer der Oise führt zu ganz ungewöhnlichen Kompositionen und stellt ein nahezu unerschöpfliches Motiv für Pissarro dar. Ihm gefällt vor allem die zugleich ländliche und städtische Umgebung.
Auf diesem Gemälde, das sich durch seinen fragmentierten Pinselstrich und seine gebrochene Farbpalette in Blau, Grün, Grau und Beige auszeichnet, spielt der Künstler mit dem Kontrast der gewundenen Linienbewegung des Hügels und der Bäume einerseits und der geradlinigen Silhouetten der Häuser andererseits.
Durch die erstaunliche Behandlung der bebauten Parzelle wird die Eigentümlichkeit der dadurch entstandenen Fläche verstärkt. Wie üblich hat Pissarro dasselbe Motiv wiederverwendet, doch dieses Mal bei Schneestimmung. Auch Monet malte vertraute Landschaften gern bei unterschiedlichen Lichtbedingungen. Es sei noch darauf hingewiesen, dass während der Zeit in Pontoise Paul Cézanne oft an der Seite seines Freundes arbeitete. Durch dieses intensive Zusammensein beeinflussten die beiden Künstler sich sehr stark gegenseitig.




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