Eugène Boudin
Der Strand in Trouville

Der Strand in Trouville
Eugène Boudin (1824-1898)
Der Strand in Trouville
1864
Öl auf Holz
H. 26; B. 48 cm.
© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / DR

La plage de Trouville [Der Strand in Trouville]


Boudin, der die Landschaften von Corot sehr bewunderte, ist insbesondere für seine Darstellungen der normannischen Küste berühmt. Die Entwicklung der Freizeitvergnügen und die zahlreichen Sommerfrischler, die im ausgehenden 19. Jahrhundert die Strände bevölkerten, dienen ihm als Motiv für seine Bilder, die sich an der Grenze zwischen Landschafts- und Genremalerei befinden.

Dieses Werk besticht durch seine Lebendigkeit, die auf die Darstellung der Vibrationen des Lichts verwandte Sorgfalt, durch die manche Gegenstände wie Farbflecken wirken. Das Gemälde zeugt davon, wie maßgeblich der Künstler zur Entwicklung des Impressionismus beitrug. Boudin spielt eine wichtige Rolle in der künstlerischen Ausbildung des jungen Claude Monet. Jener sagte mit Nachdruck: „Ich verdanke es Eugène Boudin, dass ich Maler geworden bin“.




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