Vittore Grubicy di Dragon
Morgen

Morgen
Vittore Grubicy di Dragon (1851-1920)
Morgen
Undatiert
Öl auf Leinwand
H. 47,4; B. 41,1 cm
© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski

Matin [Morgen]


Das Gemälde präsentiert eine Ansicht des Lago Maggiore und der Stadt Intra von der Anhöhe Miazzina aus. Diese Art von Komposition verwendet Grubicy auch für andere Bilder, unter anderem für einige Gemälde des Polyptichons Inverno in montagna. Poema panteista [Winter in den Bergen. Pantheistisches Gedicht] (Venedig, Galleria internazionale d'Arte moderna), das zwischen 1894 und 1897 entstand. Morgen stammt vermutlich aus derselben Periode.

Der Maler geht es hier vordergründig darum, die chromatische Wirkung der Atmosphäre am frühen Morgen wiederzugeben. Das Gemälde ging 1910 in die öffentlichen Sammlungen ein. Aus diesem Grund war es ihm nicht möglich, das Bild in der divisionistischen Technik neu zu bearbeiten. Er hatte mehrere andere Gemälde durch die divisionistische Farbwiedergabe grundlegend verändert. Die Bildoberfläche zeichnet sich durch ihren flimmernden, leuchtenden Aspekt und ihre subtile Farbskala aus, die unmerklich von Grün in Blau übergeht. Ein Hauch von Rosa und phosphoreszierende Lichteffekte tauchen ganz unerwartet auf dem Wasser des Sees und dem Laubwerk der Bäume im Gegenlicht auf.




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