Henri-Edmond Cross
Nachmittag in Pardigon

Nachmittag in Pardigon
Henri-Edmond Cross (1856-1910)
Nachmittag in Pardigon
1907
Öl auf Leinwand
H. 81; B. 65 cm
© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Gérard Blot

Après-midi à Pardigon [Nachmittag in Pardigon]


Für Henri-Edmond Cross war die Landschaftsmalerei eng mit seinen Versuchen zu Licht und Farbe verbunden. Maurice Denis schrieb zu Recht, dass „seine Sonne nicht farblos war, sondern sich durch überschwängliche Farben und Kontraste auszeichnete”.

Cross' Natur ist warm und sonnendurchflutet, in seine Notizheften schreibt er vom „Zauberspiel der Sonne” in Südfrankreich. Er arbeitete als einer der ersten Maler in dieser Region.
Mittels des divisionistischen Farbauftrags und der nebeneinander gesetzten reinen Farben suggeriert er die Leuchtkraft des Lichts. Sein intuitiver Ansatz unterscheidet sich von Seurats Technik. Die Form seines Pinselstrichs verleiht dem Bild seinen ausgewogenen Rhythmus. Seine eigenwillige, schimmernde Farbpalette erinnert an die jungen Fauves um 1905, insbesondere Matisse, den er in die Technik des Neoimpressionismus einführt.




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