Claude Monet
Regatten in Argenteuil

Regatten in Argenteuil
Claude Monet (1840-1926)
Regatten in Argenteuil
Um 1872
Öl auf Leinwand
H. 48; B. 75 cm
© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski

Régates à Argenteuil [Regatten in Argenteuil]


In der Ile der France wird ab 1830 Bootfahren zu einem beliebten Freizeitvergnügen. Ab 1850 wird Argenteuil zu einem gefragten Ort für Bootsrennen, da das Seinebecken dort die größte Wasserfläche der Pariser Gegend bildet. Zahlreiche Konkurrenten begeben sich in die Gemeinde, die von Paris aus mit dem Zug zu erreichen ist und an Sonntagen strömen Spaziergänger in den bekannten Wassersportort.

Zwischen Dezember 1871 und 1878 lebt und arbeitet Claude Monet in Argenteuil und die Hälfte der 170 Leinwände aus dieser Zeit sind dem Seineufer gewidmet.
Zwei Jahre vor dem offiziellen Bestehen der impressionistischen Bewegung realisiert Monet dieses Gemälde, das sich durch die für diese Kunst so charakteristische fragmentierte Pinselführung auszeichnet. Die Regatten in Argenteuil entstand im Freien, denn dank der Zinntuben und der tragbaren Staffelei können die Maler ihr Atelier verlassen und nach der Natur malen. Der Maler versucht die Fluidität von Luft und Wasser, ihr im Spiel des Lichts wechselndes Erscheinungsbild einzufangen. Monet drückt sein Anliegen folgendermaßen aus: „Ich möchte das Ungreifbare darstellen. Schrecklich, dieses sich verflüchtigende Licht löst die Farbe auf.“




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