Camille Corot
Weiden am Ufer

Weiden am Ufer
Camille Corot (1796-1875)
Weiden am Ufer
Um 1855
Öl auf Leinwand
H. 46; B. 62 cm
© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Konstantinos Ignatiadis

Saules au bord de l'eau [Weiden am Ufer]


Corot begann seine Ausbildung bei Achille-Etna Michallon, der 1817 mit dem Rompreis für historische Landschaften ausgezeichnet wurde, und setzte sie nach dem Tod seines Meisters bei Jean-Victor Bertin fort. Von den beiden Malern wird er in die klassische Tradition eingeführt und dazu angeregt, vor der Natur zu malen. In der Folge schließt sich Corot den Malern von Barbizon an, bewahrt jedoch weiterhin seine Eigenständigkeit. Durch die silbrig schimmernde Farbtönung seiner Palette, die subtilen Abstufungen, die gelungene Wiedergabe des Lichts verleiht er seinen Werken eine einzigartige Atmosphäre.

Der Künstler lebt abseits des offiziellen Kulturbetriebs, gehört keiner Schule an. Auf Grund seiner Empfindsamkeit für die Natur und seiner Beobachtungsgabe der Lichtverhältnisse gilt er als einer der Wegbereiter des Impressionismus. Seine Weiden ehören zu diesen dunstigen Landschaften, denen er sich ab 1860 zunehmend widmet und die zahlreiche Bewunderer finden.




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