Claude Monet
Wind, Pappelserie

Wind, Pappelserie
Claude Monet (1840-1926)
Wind, Pappelserie
1891
Öl auf Leinwand
H. 105; B. 74 cm
© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski

Effet de vent, série des Peupliers [Wind, Pappelserie]


Dieses Gemälde, das schon 1893 von Paul Durand-Ruel erworben wurde, blieb viele Jahre im Besitz der Familie des berühmten Kunsthändlers und Förderer der Impressionisten. Dank eines Gesetzes, das es ermöglicht, Erschaftssteuer gegen Kunst abzugelten, verfügen die öffentlichen Sammlungen nun über ein Exemplar der Pappelserie, die sofort nach den Meules [Heuschober] und vor den Kathedralen während des Frühjahrs, Sommers und Herbstes 1891 entstand.
Die Serie umfasst über zwanzig Bilder von den Bäumen, die am Rande des Sumpfgebiets von Limetz, am linken Ufer des Epte, zwei Kilometer flussaufwärts von Giverny gepflanzt wurden. Die Unmittelbarkeit dieser Gemälde gibt die Stärke und Flüchtigkeit des Eindrucks, den die Natur hinterlässt, die verschiedenen Licht- und Klimaverhältnisse und die Jahreszeiten, denen sich der Maler der „Serien“ ganz besonders widmet, wieder.
Auf diesem Gemälde, das sich insbesondere durch das gelungene Linienspiel der Bäume auszeichnet, stellt Monet im Vordergrund nur drei Bäume dar, die die Diagonale des Mittelgrunds betonen. Die meisten Bilder dieser Serie wurden von einem Boot aus oder in nächster Nähe des Ufers - was die Ansicht einer Landschaft von unten illustriert – ausgeführt; die sich im Wind bewegenden Blätter verstärken die dekorative Dimension der Komposition. Die Vertikalität der Bäume wird durch das langgezogenen Format zur Geltung gebracht.




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