Pierre Auguste Renoir
Frau Renoir

Frau Renoir
Pierre Auguste Renoir (1841-1919)
Frau Renoir
1916
Büste aus Zement, polychrom
H. 82,4; B. 53; T. 34,5 cm
© ADAGP, Paris - RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Konstantinos Ignatiadis

Madame Renoir


Renoir wendet sich erst sehr spät der Skulptur zu. Er scheint 1875 auf diesem Gebiet einige Versuche unternommen zu haben, indem er einige Familienmitglieder, wie zum Beispiel seinen Sohn Claude, porträtierte. 1913, auf Anregung von Ambroise Vollard, beginnt er, richtige Kompositionen zu machen. Da Rheumatismus seine Hände fast völlig lähmt, sucht Vollard ihm einen jungen Bildhauer, der ihm beistehen kann: Richard Guino (1890-1973) modelliert nach den Zeichnungen und Gemälden des Malers.

Die Büste seiner Frau wird nach deren Tod 1915 für ihr Grab in Cagnes-sur-Mer gemacht. Zuerst will Renoir eine sitzende Statue Alines, ihren ersten Sohn stillend, aufstellen. Diese Büste, die schließlich in Bronze gegossen wird, arbeitet Richard Guino nach einem zwanzig Jahre früher entstandenen Ölporträt. Sie hat die gleichen ruhenden Volumen, die gleiche „gesunde Robustheit“. Dieses Exemplar wurde aus Stuck gefertigt und anschließend nach dem Verfahren der Fresken, das heißt, als es noch feucht war, polychrom gefärbt.




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