Zeichnen Hängungen

Zeichnungen von Jean-François Millet (1814-1875) aus der Kollektion Moreau-Nélaton

Raum 68
2. Juli 2014 - 6. Oktober 2014


Jean-François MilletStudie für Bäuerin füttert ihr Kind und Hirtin mit Herde© RMN-Grand Palais (musée d'Orsay) / Thierry Le Mage
Etienne Moreau-Nélaton (1859-1927), Besitzer des Frühstück im Grünen von Manet, hat seine Kollektion durch den Erwerb zahlreicher grafischer Werke ergänzt, um eine umfassende Anthologie der Kunst im 19. Jahrhundert zu begründen.
Er interessierte sich für die Zeichnung als eine Art kreatives Versuchslabor und Raum der Freiheit sowohl im Bereich der plastischen als auch bildlichen Darstellung. Er war eng mit Jean-François Millet befreundet und beendete die Biographie Millet raconté par lui-même (dt. Millet über sich selbst), die er ihm 1921 gewidmet hat, mit einem Album seiner Zeichnungen, um deren Qualität und Ausdruckskraft zu unterstreichen.

Die 264 Werke, die er 1927 vermachte, stammen aus dem Verkauf des Ateliers nach dem Tod des Künstlers am 10. und 11. Mai 1875 und dem Nachlassverfahren der Witwe Millet am 24. und 15. April 1894.
Skizzen, Vorentwürfe sowie einzigartige Zeichnungen zeugen vom Interesse des Sammlers für den kreativen Ansatz des Künstlers und die Entwicklung seiner Kompositionen.

Jean-François MilletDie Ebene von Barbizon in der Dämmerung© RMN-Grand Palais (musée d'Orsay) / Martine Beck-Coppola
Moreau-Nélaton hat nur wenige Pastelle von Millet erworben: Frau am Butterfass , hier gezeigt, gehörte ihm nicht persönlich, im Unterschied zu den begleitenden Studien, die mehr dem Geist der Kollektion entsprechen und den experimentellen Charakter der Zeichnung hervorheben.
Diese Ausstellung bietet die Gelegenheit, Zeichnungen zu entdecken, die nur selten gezeigt werden, u.a. aufgrund der Testamentsklausel Moreau-Nélaton, welche die Leihgabe dieser Werke verbietet. Neben Zeichenstudien für berühmte Gemälde und Abbildungen von Arbeitern mit energischer Gestik sind ebenfalls Landschaften zu sehen, die zahlreiche grafische Techniken erforschen sowie Zeichnungen für den Menschenfresser, den Däumling oder auch Ritter Blaubart.

eichnungen von Camille Pissarro: Landschaften

Hängung Saal 69
30. Juni - Herbst 2014


Dieses Ensemble von Werken Camille Pissarros (1830-1903) ist überaus repräsentativ für die Kunst jenes Malers, der als einer der Gründerväter des Impressionismus gilt. Der Künstler hat nie aufgehört, die ideale Darstellung des Lichts zu erforschen.
Die verschiedenen, von ihm erprobten künstlerischen Verfahren, von den ersten expressionistischen Versuchen bis zur Technik des Pointillismus, werden hier veranschaulicht. Pissarro erreicht mit seinen Landschaften eine perfekte Kombination aus farblicher Einheit und ausdrucksstarker Komposition.

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