Schönheit, Sitte und Sinnenfreude in England zur Zeit Oscar Wildes

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2011

John William WaterhouseSainte Cécile© Christie's Images / Bridgeman Art Library
Diese Ausstellung befasst sich mit dem „Aesthetic movement", das gegen Ende des 19. Jahrhunderts in England entstand. Anliegen dieser Bewegung war es, der Kunst einen eigenen Stellenwert einzuräumen und eine Alternative zu dem vorherrschenden hässlichen Materialismus jener Zeit zu schaffen. Maler, Dichter und Designer setzen sich für eine sinnliche, von den Prinzipien der viktorianischen Moral befreite Kunst ein.

Werke von Dante Gabriel Rossetti, Edward Burne-Jones und William Morris, James McNeill Whistler, Oscar Wilde und Aubrey Beardslaey veranschaulichen diese Strömung, die von 1860 bis zum letzten Jahrzehnt der Herrschaft Königin Viktorias (1837-1901), währte. Das Bestreben der Künstler war es, durch die Kunst zu einer neuen Lebensform zu finden. Die Bewegung kam auch in der Fotografie, der Kleidung, dem Kunsthandwerk und in der Literatur zum Ausdruck.

 

Ausstellungsleitung

Stephen Calloway, Konservator, Victoria & Albert Museum
Lynn Federle Orr, Konservatorin, Fine Arts Museum de San Francisco
Yves Badetz, Konservator, Musée d'Orsay

Die Ausstellung wird vom 2. April bis 17. Juli 2011 im London, Victoria & Albert Museum, und vom 18. Februar bis 17 Juni 2012 im San Francisco, Fine Arts Museums

13 September 2011 - 15 Januar 2012
Musée d'Orsay
Exposition temporaire

Zutritt mit Eintrittskarte ins Museum


 


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