Chaïm Soutine (1893-1943). Ordnung des Chaos

ARCHIV
2012

tableau
Chaïm SoutineDer Kammerdiener© RMN-Grand Palais (Musée de l'Orangerie) / Hervé Lewandowski
Im Rahmen dieser Retrospektive werden zweiundzwanzig Gemälde von Soutine aus den Sammlungen des Musée de l’Orangerie präsentiert. Die Werke stammen von dem Kunsthändler Paul Guillaume, der 1922 diese „Porträts, wo Maß und Wahnsinn in einem ständigen Kampf und Balanceakt begriffen sind” entdeckte und den expressionistischen Maler, dessen Gier nach Farbe geradezu ins Auge springt, bekannt machte. Seine Werke suchen in den 20er und 30er Jahren in Paris ihresgleichen.
Sein Ruf als gequälter Maler überschattete sein übersteigertes, einzigartiges Werk. Anliegen dieser Schau ist es, den Einfluss, den dieser außergewöhnliche, schwer zugängliche und in Frankreich noch immer verkannte Künstler auf die Kunst des ausgehenden 20. Jahrhunderts ausübte, in einem neuen Licht zu präsentieren.
Die chronologisch und thematisch konzipierte Ausstellung trägt Soutines Vorliebe für Serien Rechnung. Sie zeigt die von Paul Guillaume gesammelten Werke von Soutine und Werke anderer Künstler.

Kuratorin

Marie-Paule Vial, Direktorin, Musée de l'Orangerie

3 Oktober 2012 - 21 Januar 2013

Paris, musée de l'Orangerie


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