Léon Gimpel (1873-1948), ein kühner Fotograf

ARCHIV
2008

Platte
Léon GimpelDer Zeppelin Ville de Bruxelles© SFP
Der heutzutage unbekannte Amateurfotograf Léon Gimpel genoss während der Belle Epoque großes Ansehen. Er lässt seiner Neugierde bei der Realisierung von Pressereportagen und allgemeinverständlichen wissenschaftlichen Serien freien Lauf. Sein unersättlicher technischer Wissensdrang führt ihn bis an die Grenzen des Mediums. Der Amateur entwickelt sich zu einem wahren Meister: er fotografiert in Schwarz-Weiß den Blitz, der in den Eiffelturm einschlägt, das nächtliche nun von elektrischen Laternen erhellte Paris, die Ansichten, die die ersten Piloten von ihren Flugzeugen aus haben.

1907 präsentiert Gimpel in den Räumen der Zeitschrift L’Illustration das Autochrom, das erste kommerzielle Farbfotografieverfahren. Er nutzt die Möglichkeiten dieser Technik meisterhaft aus und realisiert Farbaufnahmen von Berglandschaften, Fassadenbeleuchtungen oder Szenen aus dem Pariser Leben. Mit einem Wort, er verherrlicht die schillernde Welt der Belle Epoque.

Die Ausstellung präsentiert Autochrome und Papierabzüge sowie Projektionsplatten, die für Vorführungen verwendet wurden, die damals so beliebt waren wie die ersten Filme des Kinematografen.


Ausstellungsleitung

Thierry Gervais, Herausgeber der Zeitschrift Etudes photographiques und Mitglied der SFP, Dominique de Font-Réaulx, Konservatorin im Musée d'Orsay

In Zusammenarbeit mit der Société française de Photographie

Mit Unterstützung von Neuflize Vie

 

Neuflize Vie

12 Februar - 27 April 2008
Musée d'Orsay

Fotogalerie

Mit die Unterstützung von
Neuflize Vie

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