Spanien um die Jahrhundertwende, von Zuloaga bis Picasso (1890-1920)

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2011

Hermen Anglada CamarasaGranadina© ADAGP, Paris © MNAC – Museu Nacional d'Art de Catalunya, Barcelona © Photo : Calveras/Mérida/Sagristà
Ganz im Gegensatz zu den Malern des Goldenen Zeitalter Spaniens sind die Künstler des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts mit Ausnahme von Sorolla der breiten Öffentlichkeit wenig bekannt. Viele von ihnen, darunter insbesondere Zuloaga, Casas, Camarassa oder Rusiñol, hielten sich lange in Paris auf und stellten regelmäßig auf den Pariser Salons aus. Diese Generation bereitete den zukünftigen, herausragenden Figuren der Kunstgeschichte den Weg: Dalí, Miró und Picasso.

Der Parcours beleuchtet zwei Aspekte Spaniens. Ein düsteres Spanien, das Zuloaga und Solana repräsentieren, und ein helles, leuchtendes Spanien, für das Sorolla steht. Parallel zu diesen beiden Tendenzen und den zahlreichen künstlerischen Bewegungen um die Jahrhundertwende wird im Rahmen dieser Schau offensichtlich, dass Paris als Hauptstadt der neuen Malerei das Zentrum des Kunstschaffens ist, das diese Künstler, die Nachfolger von Greco, Ribera und Goya, zu neuen Bildsprachen inspiriert, wobei dennoch deutlich ihr kulturelles Erbe zutage tritt.

Ausstellungsleitung

Guy Cogeval, Präsident der Musées d'Orsay et de l'Orangerie
Pablo Jimenez Burillo, Direktor der MAPFRE-Stiftung in Madrid
Marie-Paule Vial, Direktorin des Musée de l'Orangerie

Organisation der Ausstellung: Etablissement public des musées d'Orsay et de l'Orangerie MAPFRE-Stiftung, Madrid

7 Oktober 2011 - 9 Januar 2012

Musée de l'Orangerie


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