Misia, die Salonfürstin von Paris

ARCHIV
2012

Félix Vallotton
 (1865-1925)
 Misia à sa coiffeuse [Misia an ihrem Toilettentisch]
 1898
 Tempera auf Karton
 H. 36; B. 29 cm
 Paris, Musée d'Orsay, Erwerb unter Teilnahme der Meyer-Stiftung, 2004
Félix VallottonMisia an ihrem Toilettentisch© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski
Misia Godebska (1872-1950) ist eine legendäre Figur der französischen Kunstszene der Belle Epoque bis zu den Goldenen Zwanzigern. Zunächst zeichnet sie sich durch ihr musisches Talent aus. Ihre Ehe mit Thaddäus Natanson 1893, dem Direktor der Zeitschrift La Revue blanche, eröffnet ihr den Umgang mit bedeutenden Künstlern des Symbolismus und der dekorativen Kunst.

Die Muse und Mäzenin sitzt den renommiertesten Malern ihrer Zeit Modell: Bonnard, Vuillard, Vallotton, Toulouse-Lautrec, Renoir. Zu ihren Freunden zählen Diaghilew, Nijinsky, Strawinski, Cocteau und Chanel. Sie finanziert über zehn Jahre lang die Ballets russes.

Anliegen der Ausstellung ist es, anhand von Porträts von Misia und ihrem Umfeld, von Werken, Dokumenten und Schilderungen zeitgenössischer Künstler einen Überblick über das Kunstschaffen zu jener Zeit zu vermitteln, als Misia als Pariser Salonfürstin von sich reden machte.

Ausstellungsleitung

Isabelle Cahn, Konservatorin im Musée d'Orsay
Marie Robert, Konservatorin im Musée d'Orsay

Diese Ausstellung wird vom Musée d'Orsay in Zusammenarbeit mit dem Opéra national de Paris veranstaltet und mit dem Musée Bonnard in Le Cannet, koproduziert.

Nächste Etappe: Musée Bonnard, Le Cannet, vom 13. Oktober 2012 bis 6. Januar 2013.
Opéra de Paris

12 Juni - 9 September 2012
Musée d'Orsay
Exposition temporaire niveau 5

Zutritt mit Eintrittskarte ins Museum


Mit die Unterstützung von
Opéra de Paris

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