Musée d'Orsay: Nijinsky (1889-1950)

Nijinsky (1889-1950)

ARCHIV
2000

Fotografie
Adolf De MeyerNijinsky© DR - RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / DR
Nijinsky tanzte nur zehn Jahre lang, solange er mit Diaghilew, dem Gründer der Ballets russes liiert war - eines der groen künstlerischen Abenteuer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Interpretationen von Le Pavillon d’Armide, Le Spectre de la Rose und Petruschka sind unvergesslich, sowie seine innovativen Choreographien insbesondere Der Nachmittag eines Fauns und Frühlingserwachen, ein ästhetisches Meisterwerk ohnegleichen, das bei seiner Uraufführung 1913 einen Skandal auslöste. Er diente zahlreichen Künstlern, die voller Bewunderung für ihn waren, als Modell: Rodin, Bakst, Kokoschka, Modigliani, Cocteau... Sie alle versuchten, die Bewegung festzuhalten und die Verwandlung des Tänzers und die Originalität dieses avantgardistischen Choreographen, dessen Kreationen jenseits des herkömmlichen klassischen Ballets waren, wiederzugeben. Nijinsky gehört zu den wenigen Mythen, die es im Tanz gibt.

Ausstellungskommissarin

Martine Kahane, Chefkonservatorin, Leiterin der Abteilung für kulturelle Angelegenheiten der Opéra national in Paris

Die Ausstellung wurde vom Musée d’Orsay in Zusammenarbeit mit dem Dansmuseet in Stockholm realisiert und erhielt die auergewöhnliche Unterstützung der Bibliothèque nationale de France und John Neumeiers, Direktor des Ballets von Hamburg

24 Oktober 2000 - 18 Februar 2001
Musée d'Orsay

Säle 67, 68 und 69


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