Claude Monet (1840-1926)

ARCHIV
2010

© Affiche Rmn
Über sechzig Jahre lang malt Claude Monet ohne Unterlass. Sein Werk ist repräsentativ für den Geist der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Auf das Frühwerk der 1860er Jahre, das im Zeichen des Realismus steht, folgen rein impressionistische Bilder. In den späteren Jahren wird sein Werk dank seines scharfen Blicks, einer zunehmenden Ungezwungenheit und Lyrik einen Teil des Kunstschaffens des 20. Jahrhunderts prägen.

Seit der letzten großen Pariser Retrospektive 1980 beschäftigten sich verschiedene Studien mit den weniger bekannten Facetten seines Werks. Anliegen dieser Ausstellung ist es, seine Kunst aus einer neuen Sichtweise zu präsentieren und einen der bedeutendsten französischen Künstler zu ehren.

Vertreten sind sämtliche Gattungen, die Monet behandelte: Landschaften, Stillleben, Porträts und Figurenbilder... Bei der Auswahl lag der Schwerpunkt auf dem dargestellten Ort, dem heimatlichen Boden und seiner Vorstellung des in Wandlung begriffenen Landes. Rund um die herausragenden Serien der Heuhaufen, Pappeln und Kathedralen werden im Rahmen dieser Ausstellung die Methoden und künstlerischen Strategien des Malers enthüllt. Parallel dazu zeigen uns die wichtigsten Themen – Wiederholung, Erinnerung und Wahl des Hintergrunds - Monet, der zeitlebens immer wieder seine ersten Intuitionen aufnimmt, erweitert und vertieft, aus einem neuen Blickwinkel.

Generalkommissariat

Guy Cogeval, Präsident des Musée d'Orsay

Ausstellungsleitung

Sylvie Patin, Generalkonservatorin im Musée d'Orsay
Sylvie Patry, Konservatorin im Musée d'Orsay
Anne Roquebert, Chefkonservatorin im Musée d'Orsay
Richard Thomson, Kunsthistoriker

Die Ausstellung wurde gemeinschaftlich mit der Réunion des musées nationaux organisiert und produziert

22 September 2010 - 24 Januar 2011

Paris, Galeries nationales du Grand Palais

Verkauf der Eintrittskarten online


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