Die Werkauswahl der Ausstellung in der Orangerie vermittelt einen Überblick über die wichtigsten Schaffensperioden des Malers und legt Zeugnis von Beyelers Vorliebe für das Spätwerk (1938-1940) des Künstlers ab, dem hier ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Klees Spätstil zeichnet sich durch seine dunklen Linien und Balken vor farbigem Grund aus. Der Kunstsammler erwähnte die groβartige Steigerung der Ausdruckskraft Paul Klees gegen Ende seiner Karriere. Für ihn war dies gleichsam „eine Bewegung in tragische Dimensionen hin zu einer dramatischen Sichtweise, die auch andere Welten impliziert“.
Die Ausstellung dieser wunderschönen Werke von Klee in der Orangerie gibt dem Pariser Publikum Gelegenheit, einen Künstler wiederzuentdecken, der heutzutage als einer der herausragendsten der modernen Kunst gilt und ist gleichzeitig eine Hommage an den am 25. Februar 2010 verstorbenen Ernst Beyeler.
Ausstellungsleitung
Emmanuel Bréon, Direktor des Musée national de l'OrangerieWissenschaftliche Betreuung
Marie-Madeleine Massé, Konservatorin im Musée national de l'OrangeriePhilippe Büttner, Konservator in der Fondation Beyeler
Die Ausstellung wird vom Musée d'Orsay und dem Musée de l'Orangerie mit Unterstützung der Fondation Beyeler in Riehen / Basel organisiert






