Masken, von Carpeaux bis Picasso

ARCHIV
2008

Arnold BöcklinSchild mit dem Gesicht der Medusa© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski
Weil sie gleichzeitig verbirgt und sichtbar macht, für religiöse und weltliche Zwecke verwendet wird, ist die Maske so alt wie die Menschheit. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als man sich allmählich vom Naturalismus abwendet, erlebt die Maske eine neue Blütezeit; sie ist Gegenstand des zum Teil verwirrenden Erfindungsreichtums der Künstler. Das damalige Interesse für das antike Griechenland, für Japan und Porträts in Nahaufnahme kommen ihr dabei zu Gute.

Alle Künste, von der Malerei bis zum Avantgarde-Theater, tragen zur Entwicklung der Maske bei. Ensor, Munch, Vallotton, Böcklin, Klinger, Gauguin oder Picasso sind nur einige der Künstler jener Zeit, die sich in ganz Europa dieser eigenartigen Mode widmeten.

Ausstellungsleitung

Edouard Papet, Konservator im Musée d'Orsay


Die Ausstellung wird auch vom 8. März bis 7. Juni 2009 in Darmstadt im Institut Mathildenhöhe und im Sommer 2009 in Kopenhagen, Ny Carlsberg Glyptotek präsentiert

Mit der Unterstützung der Gruppe Matmut

Groupe Matmut

21 Oktober 2008 - 1 Februar 2009
Musée d'Orsay

Raume 68, 69 und 70

Mit die Unterstützung von
Groupe Matmut

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