Korrespondenzen Musée d'Orsay / Gegenwartskunst

ARCHIV
2008
Christian Jaccard / George Hendrik Breitner

Diptychon
Christian JaccardMitternacht, Diptychon (Ausschnitt)© Adagp, Paris - Musée d'Orsay, dist. RMN-Grand Palais / Patrice Schmidt
Christian Jaccard wurde 1939 geboren. Der Künstler beschäftigt sich mit dem Prozess der Verbrennung. Er findet seine Inspirationsquellen in Symptomen, Träumen und Zwangsvorstellungen der alltäglichen Umgebung und in den verschiedenen Substanzen der Natur.
Er arbeitet aus dem Feuer zwei Begriffe heraus, die gemeinsam in seinem Werk vorkommen: expansion ignigène (Ausbreitung der Flammen) und Entwicklung des Concept supranodal (Ansammlung von knotiger Texturen).
Die Verbrennung, ein Denk- und Arbeitsinstrument, offenbart die verschiedenen Zustände, die aus der Alchemie der Flammen hervorgehen, die ihre pulverigen Spuren freigibt. Jene werden als das Medium des Bildes aufgefasst.

Für diese Korrespondenz wählte Christian Jaccard ein Werk von G.H. Breitner aus, Mondschein, in dem er Ähnlichkeit mit den Verbrennungsphänomenen seiner Kunst wahrnimmt.

Ausstellungsleitung

Laurence Madeline, Konservatorin im Musée d'Orsay


Mit die Unterstützung von Audi

Audi

3 Juni - 14 September 2008
Musée d'Orsay
Mit die Unterstützung von
Audi

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