Korrespondenzen Musée d'Orsay / Gegenwartskunst

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2008
Konrad Klapheck / Gustave Moreau


Gemälde
Konrad KlapheckDie Fragen des Sphinx© ADAGP, Paris © photo musée de Grenoble
Konrad Klapheck wurde 1935 in Düsseldorf geboren. Er entdeckt das Musée Gustave Moreau 1957. Der „allzu sehr literarische“ Künstler fasziniert den Maler um so mehr, da seine eigene Malerei so literarisch wie möglich sein soll.
In der Gemäldeserie zum Thema der Maschinen assoziiert er Nähmaschinen mit dem weiblichen Universum. Der Künstler ist der Ansicht, dass die Frau in der Tat gern arrogant, herrschsüchtig und gefährlich ist. Die Nähmaschine mit den Metallarmen und Nadeln erinnert ihn an die Gottesanbeterin. Auf den Gemälden von Gustave Moreau findet er das Bild der Femme fatale wieder.

Gemäß Konrad Klapheck betrachtet das Mädchen der Thracer von Orpheus verliebt das Haupt des Dichters, der von den Menaden – oder den jungen Thracer – , die er durch seine geringschätzende Haltung aufgebracht hatte, bestialisch getötet worden war.

Ausstellungsleitung

Laurence Madeline, Konservatorin im Musée d'Orsay


Mit die Unterstützung von Audi

Audi
3 Juni - 14 September 2008
Musée d'Orsay
Mit die Unterstützung von
Audi

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