Gegenüberstellungen Musée d'Orsay / Moderne Kunst

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2007
Emmanuel Saulnier / Odilon Redon

Emmanuel SaulnierBen Irakim. Je suis loin© ADAGP, Paris - Emmanuel Saulnier
Der französische Künstler Emmanuel Saulnier wurde 1952 geboren. Er beschäftigt sich im wesentlichen mit den Begriffen: Gegenwart des Objekts und Reise. Saulnier vertritt die Auffassung, dass das Werk in allen Räumen, in den alltäglichen Orten vertreten sein soll. Das Werk ist subtil und voller Poetik. Seine Transparenz, Zerbrechlichkeit und Ausgewogenheit weisen darauf hin, dass dem Werk ein Projekt, eine Gedankenwelt zugrunde liegt und einen Raum für Metaphern bildet. Die gegensätzlichen Materialien, zerbrechlich (Glas) oder solide (Stein), entfalten im Sinne Brancusis eine neuartige Beziehung zum Sockel, zum Boden, zur Erde. Saulnier wählte die Figur von Odilon Redon, die sich im Zentrum des dem Künstler gewidmeten Saals befindet. Auch Redon widmete sich der inneren Reise und der Entfernung.

Ausstellungsleitung

Serge Lemoine, Präsident des Musée d'Orsay unter der Mitarbeit von Olivier Gabet, Konservator im Musée d'Orsay.

16 Oktober 2007 - 6 Januar 2008
Musée d'Orsay

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