Jules Bastien-Lepage (1848-1884)

ARCHIV
2007

Jules Bastien-Lepage (1848-1884)
 Les Foins [Heuernte]
 1877
 Öl auf Leinwand
 H. 160; B. 195 cm
 Paris, Musée d'Orsay
Jules Bastien-LepageHeuernte© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski
Das Werk des ehemaligen Schülers von Cabanel, der im Alter von sechsunddreißig Jahren auf dem Höhepunkt seines Ruhms starb, war prägend für die naturalistische Malerei.

Im Oktober 1868 besteht er die Aufnahmeprüfung der Ecole des beaux-arts (Kunsthochschule) als Bester und ab 1874, dem Jahr als er mit der Medaille 3. Klasse ausgezeichnet wird, gilt er als einer der bedeutendsten Künstler des Salons. Seine Porträts und Figuren werden zum begehrten Gegenstand der Kunstkritiker. Er erhält verschiedene Ehrungen und mehrere Werke werden vom Staat erworben.

Der Erfolg von Bastien-Lepage ist der Eigenständigkeit seines Werks zuzuschreiben, das nicht nur den Einfluss seiner Ausbildung sondern auch Spuren zahlreicher innovativer Kunstbewegungen erkennen lässt. Schon ab 1870 bringt er die realistische Darstellung des Landlebens mit der großen Tradition in Einklang. Seine Palette hellt sich auf, sein Bildausschnitt zeigt die Dynamik der frühen Impressionisten.

Diese Retrospektive zeigt ein außergewöhnliches Werkensemble und schildert die maßgebende Rolle, die der Künstler schon zu Lebzeiten spielte.

Ausstellungsleitung


Serge Lemoine, Präsident des Musée d'Orsay, unter Mitarbeit von Dominique Lobstein, Dokumentarin im Musée d'Orsay

6 März - 13 Mai 2007
Musée d'Orsay

Räume 67, 68 und 69

 


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