Die Fotografie im Musée d'Orsay. 20 Jahre Erwerbspolitik: 1986-2006

ARCHIV
2007

Charles Nègre
 (1820-1880)
 Le Stryge
 1853
 Salzpapierabzug von Papiernegativ, mit Wachs behandelt
 H. 32,5; B. 23 cm
 Paris, Musée d'Orsay
Charles NègreLe Stryge© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski
Das Musée d’Orsay verfügte zwischen 1979 bis zur Eröffnung im Dezember 1986 über Sondermittel, um den Grundstock für den Bestand alter Fotografien, von den Anfängen des Mediums 1839 bis zum Ende des ersten Weltkriegs, zu legen. Seit der Einweihung des Museums werden die Sammlungen ständig bereichert.

Die Hängung in der Galerie für Fotografie präsentiert die wichtigsten Schenkungen, Leihgaben oder Ankäufe des Museums.

Daguerreotypien, die in Paris im Juni 1848 realisiert wurden, Ansichten von Ägypten aus den Jahren 1850 von J.B. Greene oder Félix Teynard, Kalotypien von Charles Nègre, Seebilder von Gustave Le Gray, Porträts von Félix Nadar, Fotos von Lewis Carroll, ein Album von Atget über das Viertel Saint Séverin, der Fonds Paul Burty Haviland, Pikturialist und Mitglied der Gruppe Photo Secession, das Album von Baron de Meyer in Erinnerung an das Ballet Nachmittag eines Fauns von Nijinsky, Originalabzüge von Alfred Stieglitz, Autochrome der Gebrüder Lumière oder von Gimpel... Diese Werkauswahl gibt eine umfassende Vorstellung über die vielfältigen Schöpfungen sowie über die technische Entwicklung der Fotografie und die gesellschaftlichen Verwendungszwecke.


Ausstellungsleitung


Françoise Heilbrun, Chefkonservatorin im Musée d'Orsay

6 März - 27 Mai 2007
Musée d'Orsay

Fotogalerie


Zeichensatz vergrössern Den Zeichensatz verkleinern Einem Freund schicken Drucken
Facebook
Google+DailymotionYouTubeTwitter