Musée d'Orsay: Ferdinand Hodler (1853-1918)

Ferdinand Hodler (1853-1918)

ARCHIV
2007

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Hodlers Atelier: Zeichnungen und Fotografien des Künstlers

AnonymGertrud Müller steht in Hodlers Ateliergarten Modell© Fotostiftung Schweiz, Winterthur
Hodler ist ein unermüdlicher Zeichner. Er hinterließ über 9 000 Zeichnungen und rund 12 000 Skizzen. Die Zeichnung dient dem Künstler insbesondere zur Vorbereitung seiner Kompositionen, die sich aus den zahlreichen, bisweilen nur angedeuteten Skizzen herausentwickeln. Sie bilden die Vorlagen für Gemälde, die oftmals erst zehn Jahre später entstehen. Sobald Thema und Aufbau in den Zeichnungen festgehalten sind, widmet sich der Maler den Figuren. Er arbeitet mit Modell, was von seiner Vorliebe für die Arbeit nach der Natur zeugt.
Während dieser Phase entstehen manchmal hunderte von Studien, in denen der Maler die Gestik der Protagonisten seiner Figurenbilder - Porträts, symbolistische oder historische Kompositionen – festhält. In diesem Stadium verwendet er die sogenannte „Dürerscheibe“, eine Glasscheibe, auf der er die Konturen des Modells zeichnet und sie anschließend auf Papier überträgt.

Gertrud Müller Hodler überarbeitet "Blick in die Unendlichkeit"© Fotostiftung Schweiz, Winterthur
Die Zeitgenossen des Malers waren von diesem Verfahren sehr beeindruckt. Auf den zahlreichen wertvollen Fotografien der Kunstsammlerin und Freundin Hodlers, Gertrud Dubi-Müller, sind mehrere Beispiele davon zu sehen. Sie werden zum ersten Mal in Frankreich präsentiert und vermitteln uns einen Einblick in das Genfer Künstleratelier der Jahre 1910.

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