Félix Vallotton (1865-1925). Feuer unter Eis

Félix VallottonTheaterloge, der Herr und die Dame© DR
Der geborene Schweizer Künstler Félix Vallotton wurde 1900 Franzose. Er wirkte im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert in der Schweiz und in Frankreich; er ist von den Nabis bis zur Neue Sachlichkeit mehreren ästhetischen Strömungen zuzurechnen. Zwar ist der Künstler heutzutage in Frankreich weniger bekannt als in der Schweiz, er wurde jedoch durch seine innovativen Holzschnitte, die er in den 1890er Jahren in Paris präsentierte, in Kürze in ganz Europa berühmt.

Sein ganzes Leben lang interessierte sich der Künstler, der sich den Beinamen „der fremde Nabi” gegeben hatte, für eine breitgefächerte Palette von Sujets, die immer wiederkehrten: Interieurs, Frauen bei der Toilette, weibliche Akte, Landschaften, Stillleben. Die eigenartig anmutenden Bilder zeichnen sich durch eine gewisse Kälte, ihre glatte Oberfläche, subtile Farbgebung, Kühnheit in Formgebung und Bildausschnitten aus. Obwohl die Kritiker seiner Epoche ihn nicht immer verstanden, gelang es Vallotton, sich durch die Teilnahme an zahlreichen internationalen Avantgardeveranstaltungen in der Pariser Kunstwelt durchzusetzen und sich einen Platz in der modernen Kunst zu erobern.

Diese Schau ist seit 1979 die erste Retrospektive in einem nationalen Museum. Die Präsentation der Werke aus seiner gesamten Karriere ist nach Themen gegliedert.

 

Ausstellungsleitung

Guy Cogeval, Präsident des Musée d'Orsay und des Musée de l'Orangerie
Isabelle Cahn, Chefkonservatorin im Musée d'Orsay
Marina Ducrey, Konservatorin der Fondation Vallotton
Katia Poletti, Konservatorin der Fondation Vallotton

Die Ausstellung wurde vom Musée d'Orsay und der RMN-Grand Palais organisiert

Die Ausstellung wird auch in folgenden Museen präsentiert:
Amsterdam, Van Gogh Museum, 14. Februar -1. Juni 2014
Tokio, Mitsubishi Ichigokan Museum, 14. Juni-23. September 2014

2 Oktober 2013 - 20 Januar 2014

Paris, Galeries nationales du Grand Palais

Siehe auch



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