Musée d'Orsay: Henri "Le Douanier" Rousseau. Die archaische Unschuld.

Henri "Le Douanier" Rousseau. Die archaische Unschuld.

Henri RousseauDer Traum© 2016. Digital image, The Museum of Modern Art, New York/Scala, Florence
Henri Rousseau war ein einzigartiger Maler und gilt als Einzelfall in der europäischen Kunstgeschichte. Sein Werk entspricht dennoch dem Geist seiner Zeit an der Wende des 20. Jahrhunderts: Dies wird ersichtlich, indem seine Bilder einigen seiner Inspirationsquellen (zu denen Akademismus wie auch neue Malerei zählten) und den Werken der Avantgarde-Künstler, die Le Douanier Rousseau zum Vater der Moderne ernannt hatten, gegenüber gestellt werden. Seine Kunst wird unter dem Blickwinkel der "archaischen Unschuld" auf Grund von Überlegungen zum Begriff des Archaismus kritisch beleuchtet.

Der Archaismus ist somit der Leitfaden zwischen den Werken dieser Ausstellung. Die Meisterwerke von Henri Rousseau in den Sammlungen des Musée d'Orsay und des Musée de l'Orangerie (von Die Schlangenbeschwörerin bis Die Heirat handeln Gemälden gegenübergestellt, bei denen es sich um Leihgaben berühmter internationaler Museen. Anhand der Werke von Seurat, Delaunay, Kandinsky oder Picasso aber auch unbekannter Künstler werden die zahlreichen Verbindungen beleuchtet, die rund um Henri Rousseau, den Wegbereiter der Moderne, entstehen.

Generalkuratorium

Guy Cogeval, Präsident des Museé d'Orsay und des Musée de l'Orangerie
Gabriella Belli, Leiterin der Fondazione Musei Civici di Venezia.

Kuratorium

Beatrice Avanzi und Claire Bernardi, Konservatorinnen des Musée d'Orsay.

16 September 2016 - 15 Januar 2017

Prag, Narodni Galerie


Zeichensatz vergrössern Den Zeichensatz verkleinern Einem Freund schicken Drucken
Facebook
TwitterInstagramGoogle+YouTubeDailymotion