Giovanni FattoriDer Rundbau der Badeanstalt Palmieri (Livorno)© Archives Alinari, Florence, Dist. RMN / Nicola Lorusso
Der Begriff Macchiaioli leitet sich vom italienischen macchia ab, was so viel wie Fleck bedeutet. Diese Bezeichnung tauchte erstmals 1862 abwertend in der Presse auf und wurde in der Folge von ihnen übernommen. Sie erneuern die italienische Malerei und brechen mit dem Neoklassizismus und der Romantik. Sie gelten als die Wegbereiter der modernen italienischen Malerei.
Das Musée d’Orsay, dessen Sammlungen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gewidmet sind, möchte dem französischen Publikum eine der poetischsten Bewegung dieser Periode präsentieren, die den Recherchen der Impressionisten nahe steht.
Diese Malerei wird die Ikonografie und Bildsprache der italienischen Filmemacher Luchino Visconti und Mauro Bolognini nachhaltig beeinflussen.
Ausstellungsleitung
Marie-Paule Vial, Direktorin, Musée de l'OrangerieBeatrice Avanzi, Konservatorin, Musée d'Orsay
Isabelle Julia, Generalkonservatorin
Maria Lopez, Chefkonservatorin in der Fondation MAPFRE
Die Ausstellung wird vom 20. September 2013 bis zum 5. Januar 2014 in der Fondation MAPFRE in Madrid präsentiert.







