Die Macchiaioli 1850-1874. Italienische Impressionisten?

Giovanni FattoriDer Rundbau der Badeanstalt Palmieri (Livorno)© Archives Alinari, Florence, Dist. RMN-Grand Palais / Nicola Lorusso
Die Macchiaioli sind eine Gruppe italienischer Künstler, die um 1855 in Florenz wirkten und die sich gegen den vorherrschenden Akademismus einsetzten.
Der Begriff Macchiaioli leitet sich vom italienischen macchia ab, was so viel wie Fleck bedeutet. Diese Bezeichnung tauchte erstmals 1862 abwertend in der Presse auf und wurde in der Folge von ihnen übernommen. Sie erneuern die italienische Malerei und brechen mit dem Neoklassizismus und der Romantik. Sie gelten als die Wegbereiter der modernen italienischen Malerei.

Das Musée d’Orsay, dessen Sammlungen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gewidmet sind, möchte dem französischen Publikum eine der poetischsten Bewegung dieser Periode präsentieren, die den Recherchen der Impressionisten nahe steht.
Diese Malerei wird die Ikonografie und Bildsprache der italienischen Filmemacher Luchino Visconti und Mauro Bolognini nachhaltig beeinflussen.

Ausstellungsleitung

Marie-Paule Vial, Direktorin, Musée de l'Orangerie
Beatrice Avanzi, Konservatorin, Musée d'Orsay
Isabelle Julia, Generalkonservatorin
Maria Lopez, Chefkonservatorin in der Fondation MAPFRE

Die Ausstellung wird vom 20. September 2013 bis zum 5. Januar 2014 in der Fondation MAPFRE in Madrid präsentiert.

Diese Ausstellung erhält die Unterstützung des Cercle Italien des Mécènes:

10 April - 22 Juli 2013

Paris, Musée de l'Orangerie


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