Millet im Musée d'Orsay

Jean-François Millet, seine Freunde, die Nachwelt


Jean-François Millet
 (1814-1875)
 L'Angélus [Das Angelus-Läuten]
 Zwischen 1857 und 1859
 Öl auf Leinwand
 H. 55,5 , B. 66 cm
 Paris, Musée d'Orsay, Vermächtnis Alfred Chauchard, 1909
Jean-François MilletDas Angelus-Läuten© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski
Jean-François Millet (1814-1875) gehört zweifellos zu den bedeutendsten Malern des 19. Jahrhunderts. Seine beiden berühmtesten Gemälde, Angellusläuten und Die Ährenleserinnenind Symbole der abendländischen Kunst und werden sowohl von der Kunst, als auch von der Werbung und dem Kino immer wieder neu entdeckt.
Dank der Renovierung der Säle, in denen die Werke präsentiert werden, kann zum ersten Mal außerhalb der Museumsmauern eine Ausstellung der im Musée d'Orsay befindlichen Werke Millets organisiert werden.

Millet im Musée d'Orsay präsentiert die verschiedenen Facetten der Künstlerkarriere. Man kann die ersten Porträts entdecken, die der Künstler anhand von Studien aus Cherbourg ausführte, seine Arbeit in Barbizon, seine Landschaften und natürlich seine Darstellungen von Bauern, denen das Hauptinteresse des Malers galt.

Die Ausstellung ist eine Hommage an Millet, „einen der Künstler, die danach strebten, dem Leben Ausdruck zu verleihen, die nicht nur die Menschen sondern auch die Dinge zu Wort kommen ließen“, wie Jules Breton sagte. Dies ist eine Gelegenheit, außergewöhnliche Werke zu sehen, die zum nationalen Imaginären gehören, und ein Kapitel der französischen Zivilisation kennenzulernen.

Ausstellungsleitung

Chantal Georgel, Chefkonservatorin im Musée d'Orsay

Organisation der Ausstellung gemeinsam mit United Daily News (Taiwan) und dem Nationalmuseum für Geschichte von Taipeh.

Sie wird vom 31. Mai bis 7. September 2008 im Nationalmuseum für Geschichte von Taipeh, Taiwan, präsentiert

31 Mai - 7 September 2008

Taipeh


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