Millet, Courbet und der französische Naturalismus: Meisterwerke des Musée d'Orsay

Jean-François Millet
 (1814-1875)
 Des glaneuses dit aussi Les glaneuses [Die Ährenleserinnen]
 1857
 Öl auf Leinwand
 H. 83,5; B. 110 cm
 Paris, Musée d'Orsay, Schenkung von Madame Pommery unter Nießbrauchsvorbehalt, 1890
Jean-François Millet Die Ährenleserinnen© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Jean Schormans
Rund 10 Jahre nach der von Erfolg gekrönten Schau Impressionistische Schätze 2004/2005 kehrt das Musée d'Orsay nach Shanghai zurück. Es präsentiert die erste große internationale Ausstellung des Museums für chinesische Kunst, das am 1. Oktober 2012 im ehemaligen chinesischen Pavillon der Weltausstellung 2010 eröffnet wurde.

Im Rahmen der Ausstellung Millet, Courbet und der französische Naturalismus werden 87 Meisterwerke aus dem Bestand des Musée d’Orsay präsentiert, um dem Publikum des neuen Museums einen Einblick in die Entwicklung der französischen realistischen und naturalistischen Malerei des 19. Jahrhunderts zu vermitteln.
Neben Millet und Courbet sind weitere bedeutende Künstler dieser Bewegungen vertreten: Jules Bastien-Lepage, Alfred Roll, Rosa Bonheur, sowie Maler der Schule von Barbizon wie beispielsweise Corot. Die Künstler brechen mit den Regeln der Akademie und bieten eine neue Sicht der Natur. Im Zentrum ihrer Arbeiten stehen auch der Mensch, die Traditionen und Umwälzungen einer Gesellschaft, die sich im Wandel befindet.

Ausstellungsleitung

Stéphane Guégan, Konservator im Musée d'Orsay
Xavier Rey, Konservator im Musée d'OrsayXavier Rey, Konservator im Musée d'Orsay

Die Ausstellung wurde vom Museum für chinesische Kunst, Shanghai, und dem Musée d’Orsay, Paris, organisiert.

16 November 2012 - 28 Februar 2013

Shanghai, musée des arts de Chine


Zeichensatz vergrössern Den Zeichensatz verkleinern Einem Freund schicken Drucken
Facebook
Google+DailymotionYouTubeTwitter