Wien 1900. Klimt, Schiele, Moser, Kokoschka

Gustav Klimt
 (1862-1918)
 Rosiers sous les arbres [Rosen unter Bäumen]
 Um 1905
 Öl auf Leinwand
 H.110; B.110 cm
 Paris, Musée d'Orsay
Gustav KlimtRosen unter Bäumen© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Gérard Blot
Die Hauptstadt des österreichisch-ungarischen Kaiserreiches ist zur Jahrhundertwende und bis zum Ersten Weltkrieg der Schauplatz verschiedener produktiver künstlerischer Umwälzungen.

Klimt, Schiele und Moser sind alle drei 1918 schon tot. Gerade in diesen beiden Jahrzehnten vollzieht sich ohne Brüche der Übergang vom Symbolismus zum Expressionismus. Trotz dem Fortbestehen von fest verankerten Genres und Kodifikationen entstehen in der Portrait- und Landschaftsmalerei sowie auch in der Darstellung von Allegorien neue ästhetische Formen, die teilweise eine gewollt dekorative Richtung einschlagen. Die naturalistische Beschreibung entwickelt sich auf diese Weise hin zu einer stilisierten Neukomposition des Realen, die zu einer neuen Definition des Standpunktes, der Kompositionsgrundsätze und in gleichem Maße der Rolle der Farbe führt.

Das Ziel dieser Ausstellung ist es, die Originalität der wichtigsten Künstler der von Klimt und seinem Kreis 1897 gegründeten Wiener Sezession im Bereich der Bildkunst zu zeigen.

Ausstellungskommissar


Serge Lemoine, Präsident der öffentlichen Einrichtung Musée d’Orsay, assistiert von Marie-Amélie zu Salm Salm, Kunsthistorikerin

Die Ausstellung wurde vom Musée d’Orsay in Zusammenarbeit mit der Réunion des Musées nationaux dank der Unterstützung von LVMH durchgeführt.

Ausgabe

Klimt, Schiele, Moser, Kokoschka - Wien 1900
Réunion des musées nationaux

5 Oktober 2005 - 23 Januar 2006

Paris, Galeries Nationales du Grand Palais


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