Alfred Stieglitz (1864-1946), rund um die Schenkung der Georgia O'Keeffe Stiftung

Fotografie
Alfred StieglitzGeorgia O'Keeffe© ADAGP, Paris - Musée d'Orsay, dist. RMN-Grand Palais / Patrice Schmidt
Im Jahr 2003 erhielt das Musée d'Orsay zweiundzwanzig Abzüge der Georgia O’Keefe Stiftung, die aus dem Bestand des Künstlers stammten. Dank dieser aubergewöhnlichen Schenkung verfügen die französischen Sammlungen nun endlich über Kunstwerke dieses herausragenden Schöpfers. Nach seiem Tod lag es seiner Witwe, der Malerin Georgia O’Keefe, am Herzen, die Abzuge zu erhalten und zur Geltung zu bringen: sie überlieb sie den bedeutendsten amerikanischen Museen. Das Musée d’Orsay ist neben dem Victoria & Albert Museum das einzige europäische Museum, das von der Georgia O’Keefe Stiftung mit einer Schenkung bedacht wurde. Die Schenkung umfasst überwiegend Werke, die charakteristisch für die „reine Fotografie“, die moderne und ergiebigste Periode von Stieglitz’ Kunstschaffen, sind, und die in Europa noch relativ unbekannt sind. Sie ergänzt die Heliogravüre seiner piktorialistischen Phase, die in der Zeitschrift Camera Work veröffentlicht wurden.(insgesamt sechzig Abzüge)

Ausstellungskommissarin


Françoise Heilbrun, mit der Unterstützung von Saskia Ooms

Die Ausstellung wurde anlässlich des Monats der Fotografie in Paris organisiert, November 2004

19 Oktober 2004 - 16 Januar 2005
Musée d'Orsay

Säle für grafische Künste Erdgeschoss, Lille-Seite


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