Allegro Barbaro. Béla Bartók und die ungarische Moderne 1905-1920

János Mattis-TeutschLandschaft© DR - Museum of Fine Arts – Hungarian National Gallery, Budapest 2013
Diese Ausstellung gehört zu jenen Veranstaltungen, die das Musée d’Orsay bedeutenden Musikern der Moderne wie Mahler, Debussy widmet. Im Rahmen dieser Schau entdeckt das Publikum das Universum des Ungarn Bartók (1881-1945). Diese Epoche zeichnet sich durch ihre kulturelle und künstlerische Vielfalt aus.

Die ungarische Musik und Malerei des beginnenden 20. Jahrhunderts werden von Brüchen und Neuerungen geprägt. Sie gelten als Vorreiter der europäischen Avantgarde und erfinden innerhalb weniger Jahre eine eigenständige Sprache, eine Moderne, die von der nationalen Tradition beeinflusst wird.

Anhand von rund hundert Gemälden aus öffentlichen und privaten Sammlungen Ungarns sowie zahlreichen Dokumenten zu dem jungen Künstler und zu den Musikern, Komponisten, Schriftstellern, Dichtern, Philosophen und Psychoanalytikern seines Umfeldes (Partituren, Fotografien, Filme, Tonaufnahmen…) erweckt die Ausstellung den fruchtbaren Dialog zwischen der Musik und den Künsten in Ungarn im beginnenden 20. Jahrhundert zu neuem Leben.

Diese Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des französischen Präsidenten François Hollande und des ungarischen Präsidenten János Áder.

 

Ausstellungsleitung

Claire Bernardi, Konservatorin im Musée d'Orsay
Gergely Barki, Kunsthistoriker, Research Centre for the Humanities - Hungarian Academy of Sciences - INSTITUTE OF ART HISTORY, Budapest
Zoltan Rockenbauer, Kunsthistoriker

Die Ausstellung wurde vom Musée d’Orsay unter Beteiligung des Szépművészeti Múzeum von Budapest organisiert.

Avec le soutien de Tollens pour l'apport en peinture.





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