Dolce Vita? Vom Liberty-Stil zum italienischen Design (1900-1940)

Antonio DonghiCirque équestre© Droits réservés © Luca Carrà fotografo
Im Italien des beginnenden 20. Jahrhunderts stellten die dekorativen Künste eine bedeutende handwerkliche und künstlerische Tradition dar. Gleichzeitig vermittelten sie den Wunsch nach Fortschritt einer Nation, die erst vor kurzem ihre Einheit gefunden hatte. Tischler, Töpfer und Glaser arbeiteten gemeinsam mit den größten Künstlern, wodurch ein unverwechselbarer "italienischer Stil" kreiert wurde.

Diese außergewöhnlich reiche Schaffensperiode wird im Rahmen eines chronologischen Ausstellungsparcours anhand von ca. 100 Werken präsentiert. Der "Liberty"-Stil, der sich um die Jahrhundertwende durchsetzte, wird anhand der Werke von Carlo Bugatti, Eugenio Quarti, Federico Tesio in einem Dialog mit dem Werk der Maler des Divisionismus behandelt. Ein zweiter Abschnitt ist dem Futurismus gewidmet, dessen Ästhetik vom Fortschritt und der fortlaufenden Geschwindigkeit, mit der sich alle Aspekte des Lebens entwickelten, inspiriert ist.

Danach kommt die Rückkehr zum Klassizismus, der sich in Italien in unterschiedlicher Form entwickelte und in den Keramikarbeiten von Gio Ponti oder der Glaskunst von Carlo Scarpa bis zur strengen Sprache des "Novecento" zum Ausdruck kommt.
Gleichzeitig kündigt der rationalistische Stil bereits die Entstehung des modernen "Designs" an.

 

Ausstellungsleitung

Guy Cogeval, Guy Cogeval, Präsident der öffentlich-rechtlichen Anstalt, die das Musée d'Orsay und das Musée de l'Orangerie umfasst
Beatrice Avanzi, Konservatorin, Musée d'Orsay
Irene de Guttry, Kunsthistoriker
Paola Maino, Kunsthistoriker

Diese Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Ministerio dei beni e delle attività culturali e del turismo (MIBACT).

Diese Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Ministerio dei beni e delle attività culturali e del turismo (MIBACT).



Mit der großzügigen Unterstützung von dem Italienischen Förderkreis für Kultursponsoring, Panerai und Monte Paschi Banque.


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