Ferdinand HodlerDie Pointe d'Andey, Arvetal (Haute Savoie)© RMN (Musée d'Orsay) / Gérard Blot
Zu Lebzeiten galt Ferdinand Hodler als einer der bedeutendsten Künstler und als einer der Gründerväter der Moderne. Der Künstler wird 1853 in Bern geboren und lebt bis zu seinem Tod 1918 in Genf, stellt jedoch in ganz Europa aus. Seine Karriere ist reich an Erfolgen und Skandalen. Er ist Mitglied der großen Sezessionen, wird in Wien, Berlin und München geehrt. In Paris gelingt ihm 1891 mit seinem berühmten Gemälde
Die Nacht (Bern, Kunstmuseum), das von der Stadt Genf als sittenwidrig verurteilt und folglich verboten wird, der Durchbruch. Zur gleichen Zeit erhält er große öffentliche Aufträge von Zürich, Genf, Jena und Frankfurt. Sie geben dem Maler Gelegenheit, seiner einfachen, monumentalen, dekorativen Kunst Ausduck zu verleihen. Hodler ist auch ein einzigartiger Porträt- und Landschaftsmaler.
Leitung
Serge Lemoine, Präsident des Musée d'Orsay
Ausstellungsleitung
Sylvie Patry, Konservatorin im Musée d'Orsay
Gemeinschaftsproduktion mit der RMN
Mit Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung