Die Bandbreite seiner Themen reicht von der Satire bis zur Geschichte. Zu den Arbeiten des genialen Künstlers zählen monumentale und kleinformatige Gemälde, leuchtende Aquarelle, meisterhafte Lavierungen, bissige Federzeichnungen, Stiche, fantastische Illustrationen oder eigenartige, drollige, monumentale, rätselhafte… Skulpturen.
Als Illustrator wagte sich Doré an die bedeutendsten Texte (Die Bibel, Dante, Rabelais, Perrault, Cervantes, Milton, Shakespeare, Hugo, Balzac, Poe), er wurde zu einem regelrechten Vermittler der europäischen Kultur. Er spielt in der zeitgenössischen Bildwelt eine herausragende Rolle, sein Einfluss reicht von Van Gogh über Terry Gilliam bis zu Comic-Zeichnern. Anliegen dieser Schau der ersten Retrospektive seit dreißig Jahren ist es, all diese Aspekte zu beleuchten.
Ausstellungsleitung
Edouard Papet, Chefkonservator im Musée d'OrsayPhilippe Kaenel, professeur titulaire d’histoire de l’art à l’Université de Lausanne
Paul Lang, sous-directeur et conservateur en chef au musée des beaux-arts du Canada
Die Ausstellung wird vom 12. Juni bis 14. September 2014 im Museum der Schönen Künste in Ottawa, Kanada, präsentiert
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