Selbstporträts der Gräfin von Castiglione

Fotografie
Pierre-Louis PiersonDer Blick© Gilman Paper Company Collection, New York
Robert de Montesquiou faszinierte diese Frau, deren Narzissmus dem seinen in nichts nachstand. Die italienische Aristokratin lebte in Paris, sie war eine überzeugte Verfechterin des Second Empire (zweites französisches Kaiserreich), die Geliebte von Napoleon III., später lebte die „göttliche Gräfin“ zurückgezogen und ging nur nachts aus und schwarz verschleiert. Mit Hilfe von Pierre Louis Pierson fotografierte sie sich selbst bis zu ihrem Niedergang: sie inszenierte mehr als vierhundert Aufnahmen von sich, ihren Kleidern, ihrem Körper, ihren Haltungen gemäb eines von ihr erdachten formalen Rituals, das von erstaunlicher Moderne war.

Ausstellungskommissare

Pierre Apraxine, Konservator der Gilman Paper Company, collection, New York, Xavier Demange, Historiker der Gesellschaft im 19. Jahrhundert und Françoise Heilbrun, Chefkonservatorin im Musée d’Orsay

Diese Ausstellung wird vom Musée d’Orsay in Zusammenarbeit mit der Howard Gilman Stiftung, New-York organisiert.

Die Ausstellung wird auch im Metropolitan Museum of Art, New York gezeigt

12 Oktober 1999 - 23 Januar 2000
Musée d'Orsay

Säle 67 und 68


Zeichensatz vergrössern Den Zeichensatz verkleinern Einem Freund schicken Drucken
Facebook
Google+DailymotionYouTubeTwitter