Max Ernst. "Une semaine de bonté" - Die Originalcollagen

Zeichnung
Max ErnstÖdipus 25© Photo Peter Ertl. © ADAGP, Paris 2009
Nach 1850 wimmelt es in Büchern und Zeitschriften, Presse und Anzeigen von aufsehenerregenden Bildern.
Der 1891 geborene Max Ernst ist ein Sohn dieser Revolution. Dank seiner Kultur und seines visuellen Gedächtnisses wird er 1933, auf dem Höhepunkt des Surrealismus, einige der alten Illustrationen Sinn verfremdend verwenden.

Er entnimmt sie sowohl Sade als auch Fantômas, Doré und Grandville sowie den Einbänden von Kriminalromanen. Das 1934 aus diesen genialen Plünderungen entstandene Buch – ohne Text, nach den einzelnen Wochentagen benannt – veranschaulicht den Einfluss, den der Künstler auf das 20. Jahrhundert ausübte.


Ausstellungsleitung

Werner Spies

Gemeinschaftsproduktion: Albertina, Wien/ Max Ernst Museum, Brühl / Hamburg Kunsthalle / Fundación cultural MAPFRE, Madrid / Musée d'Orsay, Paris

Die Ausstellung wird vom 10. Mai bis 7. September 2008 im Max Ernst Museum in Brühl und vom 19. September 2008 bis 11. Januar 2009 in der Kunsthalle in Hamburg und vom 11. Februar bis 31. Mai 2009 in der Fundación cultural MAPFRE in Madrid präsentiert

30 Juni - 13 September 2009
Musée d'Orsay

Raume 67, 68, 69 und 70

Zutritt mit Eintrittskarte ins Museum



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