Manet, der Erfinder der Moderne

Gemälde
Edouard ManetAmazon© Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid
Bei der Ausstellung Manet, der Erfinder der Moderne handelt es sich nicht nur um eine monografische Retrospektive. Anliegen der Veranstaltung ist es auch, Edouard Manets (1832-1883) Position zwischen dem Erbe der Romantik, dem Einfluss seiner Zeitgenossen und dem Bild, das die Medien jener Epoche vermitteln, zu beleuchten.
Manet, der Moderne, nimmt einen Vergleich mit den alten Meistern von Fra Angelico bis Vélasquez auf. Die Ausstellung beschäftigt sich auch mit den Kontakten, die Manet zu politischen und gesellschaftlichen Kreisen unterhielt. Denn es ist wichtig seine Anschauung öffentlich zu bekunden, Stellung zu nehmen. Behandelt wird unter anderem seine Ausbildung bei Thomas Couture, die Anregungen die er durch Baudelaire erhielt, die Reform der religiösen Kunst, die Erotik, das Fragmentarische in seiner Kunst, sein Verhältnis zu Malerinnen (Berthe Morisot, Eva Gonzalès), das gesellschaftliche Leben, die Anfänge der impressionistischen Malerei und seine Begeisterung für Mallarmés düstere Dichtung. 

Die Ausstellung, die im März/April 1880 als Auftakt zum Salon in der „Galerie de la Vie moderne” ausgerichtet wurde, vermittelt eine Vorstellung davon, was es für Manet bedeutete, „in einer Republik als Künstler tätig zu sein”. Im Zentrum der Ausstellung Manet, der Erfinder der Moderne steht das Spätwerk, das relativ unbekannt ist und bis heute Rätsel aufgibt.
Dies ist seit der groβen Retrospektive 1983 in den Galeries nationales du Grand Palais, die in erster Linie von Françoise Cachin, der ehemaligen Direktorin des Musée d’Orsay organisiert wurde, die erste umfassende Schau zu Ehren Manets.

Ausstellungsleitung

Stéphane Guégan, Konservator im Musée d'Orsay

Mit der Unterstützung des Bank of America Merrill Lynch

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5 April - 17 Juli 2011
Musée d'Orsay

Ausstellungsraum

Zutritt mit Eintrittskarte für zuschlagspflichtige Ausstellungen



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