Geheimnis und Leuchtkraft. Pastelle des Musée d'Orsay.

Pastell
William Degouve de NuncquesNocturne im Parc Royal in Brüssel© RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski
Das Musée d'Orsay besitzt Hunderten Pastelle aus den Jahren 1850 bis 1914. Darunter befinden sich einige Meisterwerke von den bedeutendsten Pastellmalern dieser Periode: Millet, Manet, Degas, Redon oder Lévy-Dhurmer.

Das 19. Jahrhundert war in der Geschichte des Pastells die Epoche der Renaissance und der Revolution. Während sich die Generationen nach Quentin de la Tour (1704-1788) großteils von diesem Medium abwenden, entdecken es die Romantiker und die ersten Realisten wieder. Um 1850 erlebt das Pastell eine Blütezeit. Die Blätter von Millet und Puvis de Chavannes, die sinnlichen Bilder von Aman-Jean und Paul Helleu, die Prousts Welt veranschaulichen, zeugen von dem Erfolg dieser Kunst.
Es dient Degas und Manet als Mittel, um die vollkommene Einheit zwischen Motiv und Medium zu erreichen, während Redon es mit Hilfe dieser Technik gelingt, seine Figuren und Gegenstände in einen geheimnisvoll anmutenden Farbnebel zu hüllen. Dank des Pastells begegnen sich in einer Synthese Zeichnung und Farbe, Form und die Auflösung derselben, das Bild und Flimmern der Farben.

Die Restaurierung der Werke war dank der Fondation BNP Paribas möglich.

Ausstellungsleitung

Philippe Saunier, konservator im Musée d'Orsay

Die Ausstellung wurde mit Unterstützung der Fondation d'Entreprise PricewaterhouseCoopers Frankreich organisiert.

Fondation d'Entreprise PricewaterhouseCoopers France

8 Oktober 2008 - 1 Februar 2009
Musée d'Orsay

Ausstellungsraum

Mit die Unterstützung von
Fondation d'Entreprise PricewaterhouseCoopers France

Zeichensatz vergrössern Den Zeichensatz verkleinern Einem Freund schicken Drucken
Facebook
Google+DailymotionYouTubeTwitter